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- Wenn du dein Bauteil wirklich verstehen willst – musst du tiefer gehen als Festigkeit.“
Wenn du dein Bauteil wirklich verstehen willst – musst du tiefer gehen als Festigkeit.“" ⸻ 🧬 Klassische FEM-Modelle nutzen konstante Materialkennwerte: Elastizität, Streckgrenze, Bruchspannung. Aber: 🔍 Diese Werte hängen vom Gefügezustand ab. Und dieser verändert sich – bei Wärmebehandlung, Härtung, Schweißung, Umformung. ➡️ Die Lösung: Gefügesimulation gekoppelt mit FEM. ⸻ 🧠 Was bedeutet das? • Modellierung der zeit- und temperaturabhängigen Umwandlung von Ferrit, Perlit, Austenit, Bainit, Martensit • Simulation von Volumenänderung, Eigenspannung, Härtegradienten • Kopplung an mechanische FEM-Modelle → realitätsnahe Spannungsvorhersage ⸻ 🛠️ Typische Tools & Methoden: ✅ Simufact – Simulation von Härtung, Umformung, Gefügeverlauf ✅ JMatPro – Werkstoffdaten auf Mikrostruktur-Ebene ✅ DANTE – Härtungssimulation (Martensit, Bainit, Austenit) ✅ Abaqus/Ansys – gekoppelte Thermomechanik + User Material Models ⸻ 📊 Anwendungsgebiete: • Härteverlauf → gezielte Optimierung der Funktion • Eigenspannungen → in FEM-Stressanalyse einbinden • Verzugsprognose → Fertigungsschritte sparen • Lebensdauervorhersage → mit realem Gefüge, nicht Idealmaterial ⸻ 💡 Fazit: „Stahl ist nicht gleich Stahl“ – was du im FEM definierst, ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte liegt im Gefüge – und das ist nicht konstant. ⸻ 💬 Nutzt ihr bereits simulationsbasierte Gefügeprognosen – oder arbeitet ihr mit pauschalen Härtezonen? #FEM #Gefügesimulation #Werkstofftechnik #Engineering #Maschinenbau #Härtung #Produktentwicklung #Thermomechanik #Simulation #Bauteilverhalten "#MechanicalEngineering #RealEngineering Originalbeitrag auf LinkedIn
- Verzug ist kein Fehler – sondern eine Folge der Physik.“
Verzug ist kein Fehler – sondern eine Folge der Physik.“" ⸻ 🧬 Jedes Härteverfahren – ob induktiv, gasnitrierend oder einsatzhärtend – verändert das Bauteil nicht nur im Gefüge. Es verzieht es. Immer. Die Frage ist nicht ob – sondern wie stark. ⸻ 🔧 Ursachen für Härteverzug: • Ungleichmäßige Erwärmung → thermische Spannungen • Asymmetrische Abkühlung → unterschiedliche Schrumpfung • Martensitische Umwandlung → Volumenzunahme bis zu 4 % • Ungünstige Geometrie → Stege, Bohrungen, Wanddickenwechsel • Randbedingungen beim Einspannen ⸻ 📊 Typische Effekte: • Rundlaufabweichungen bei Wellen • Verzug bei dünnwandigen Gehäusen • Maßabweichung bei Bohrungen (z. B. Lagerpassung nach Härtung unbrauchbar) • Ovalität oder Kantenverzug ⸻ 🛠️ Gegenmaßnahmen: ✅ Geometrie kompensieren – bewusst vorverziehen ✅ Spannvorrichtungen beim Härten nutzen ✅ Härtungssimulation (z. B. mit Simufact, DANTE, Abaqus) ✅ Symmetrie in der Konstruktion fördern ✅ Bohrungen nach dem Härten endbearbeiten ✅ Kombination mit Spannungsarmglühen (wenn nötig) ⸻ 💡 Fazit: Verzug ist planbar. Nicht durch Hoffnung – sondern durch Verständnis von Werkstoffverhalten, Thermodynamik und Konstruktion. ⸻ 💬 Nutzt ihr in eurer Konstruktion Gegenverzug oder Simulation bei Härtung – oder rechnet ihr mit Nacharbeit? #Engineering #Werkstofftechnik #Verzug #Härteverzug #Induktionshärten #Einsatzhärten #Maschinenbau #Bauteiloptimierung #FEM #Produktentwicklung "#RealEngineering #Mechanik #CADDesign #Gefügesimulation Originalbeitrag auf LinkedIn
- Härte ist kein Wert – sondern ein Gefüge.“
Härte ist kein Wert – sondern ein Gefüge.“" ⸻ 🧬 Viele reden bei Randschichthärtung über „Härtewerte“ – aber technisch entscheidend ist die Gefügeumwandlung im Werkstoff. Denn: Härte = Gefüge + Eigenspannung + Umwandlungsverlauf ⸻ 🔬 Was passiert bei z. B. Induktions- oder Einsatzhärten? • Austenitisierung: Erwärmen auf >~850 °C → Umwandlung in austenitisches Gefüge • Abschrecken: schnelle Abkühlung → Martensitbildung in der Randschicht • Martensit: hart, spröde, verzugsanfällig • ggf. Anlassbehandlung zur Spannungsreduzierung ⸻ 📊 Gefügetechnik & Werkstoffeigenschaften: ✅ Martensit: hohe Härte, gute Dauerfestigkeit – aber Versprödung möglich ✅ Bainit (z. B. bei tieferem Abschreckregime): hohe Zähigkeit, mäßige Härte ✅ Ferrit-Perlit (Grundgefüge): zäh, duktil, nicht härtbar ✅ Randschicht-Gradient: Härteverlauf oft 800–900 HV → ~250 HV zum Kern ✅ Übergangszone kritisch: Spannungen, Rissgefahr, Gefügewechsel ⸻ 🛠️ Relevanz für Konstruktion & Lebensdauer: • Tiefe der Härteschicht (eht): relevant für Lastverteilung • Übergangsbereich definieren → keine Belastung in kritischen Zonen • Verzugsrisiko beachten (besonders bei dünnwandigen oder asymmetrischen Bauteilen) • FEM-Modellierung mit Zonenvariabilität (Materialgesetz lokal angepasst) ⸻ 💡 Fazit: Härte entsteht nicht durch Zahlen – sondern durch kontrollierte Gefügeführung. Und wer nur in HRC denkt, versteht die Technik nicht wirklich. ⸻ 💬 Nutzt ihr Gefügesimulation oder Werkstofflabor-Daten in euren Härtungsprojekten? #Werkstofftechnik #Gefüge #Randschichthärtung #Engineering #Induktionshärten #Einsatzhärten #Martensit #Bainit #Maschinenbau #MechanicalEngineering #FEM #Bauteilverhalten "#RealEngineering #Produktentwicklung Originalbeitrag auf LinkedIn
- Du siehst sie nicht – aber sie entscheiden, ob dein Bauteil bricht oder überlebt.“
Du siehst sie nicht – aber sie entscheiden, ob dein Bauteil bricht oder überlebt.“" ⸻ 🧪 Eigenspannungen entstehen durch Fertigung, Wärmebehandlung, Umformung oder gezielte Verfahren wie Kugelstrahlen. ➡️ Besonders relevant sind Druckeigenspannungen in der Randschicht. Warum? Weil sie dort wirken, wo Mikrorisse entstehen – und genau das verhindern können. ⸻ 🧠 Technischer Hintergrund: • Zugspannungen fördern Rissbildung • Druckspannungen behindern Rissöffnung • In zyklisch belasteten Teilen wirkt das wie ein eingebauter „Schutzschild“ ⸻ 🛠️ Methoden zur Erzeugung von Druckeigenspannungen: ✅ Kugelstrahlen (Shot Peening) ✅ Randschichthärten (Induktivhärten, Einsatzhärten) ✅ Kaltumformen (z. B. Rollieren) ✅ Laserpulsstrahlen (zunehmend im High-Tech-Bereich) ⸻ 📊 Wirkungen: • Verzögerung der Rissinitiierung • Steigerung der Dauerfestigkeit (z. B. +30–80 %) • Erhöhte Schwingfestigkeit bei Kerben und Übergängen • Verbesserte Korrosionsermüdungsresistenz Aber: ❗ Messung und Simulation der Eigenspannung ist nicht trivial ❗ FEM muss angepasst werden – Standard-Modelle berücksichtigen keine initialen Spannungszustände ⸻ 💡 Fazit: Eigenspannungen sieht man nicht im Modell – aber ihre Wirkung zeigt sich in jeder Betriebsstunde. Wer sie ignoriert, verliert unsichtbares Potenzial – oder riskiert unerklärliche Ausfälle. ⸻ 💬 Nutzt ihr bei sicherheitskritischen Bauteilen gezielte Eigenspannungszustände – oder verlasst ihr euch auf reine Werkstofffestigkeit? #Engineering #Eigenspannung #Werkstofftechnik #Maschinenbau #MechanicalEngineering #Druckeigenspannung #ShotPeening #Produktentwicklung #Dauerfestigkeit #RealEngineering "#FEM #Simulation #Werkstoffverhalten Originalbeitrag auf LinkedIn
- „Ein Bauteil kann man nicht härter rechnen – aber man kann es gezielt spannungsfrei machen.“
„Ein Bauteil kann man nicht härter rechnen – aber man kann es gezielt spannungsfrei machen.“" ⸻ 🔧 Dynamisch belastete Bauteile – z. B. Wellen, Federn, Fahrwerksteile – versagen nicht an zu geringer Festigkeit, sondern an lokaler Spannungsakkumulation und Ermüdung. Eine der wirkungsvollsten Gegenmaßnahmen? ➡️ Kugelstrahlen. ⸻ 🧠 Was passiert beim Kugelstrahlen? • Eine Oberfläche wird mit Stahl- oder Keramikkugeln beschossen • Es entstehen Druckeigenspannungen in der Randschicht • Diese kompensieren Zugspannungen unter Betrieb • Rissinitiierung wird stark verzögert oder verhindert • Oberflächenrauheit kann leicht zunehmen (→ kontrollieren!) ⸻ 📊 Technische Vorteile: ✅ Erhöhung der Dauerfestigkeit um bis zu 60 % ✅ Besonders effektiv bei: 🔹 Kerben und Übergängen 🔹 Schweißnähten 🔹 hochfesten Stählen ✅ Lebensdauersteigerung ohne Änderung des Grundmaterials ✅ Kombination mit Randschichthärten möglich ⸻ 💡 Fazit: Wenn Material und Geometrie ausgeschöpft sind, ist Kugelstrahlen oft der nächste logische Schritt zur Lebensdauersicherung – technisch bewährt, normgerecht umsetzbar. ⸻ 💬 Nutzt ihr Kugelstrahlen in eurer Fertigung oder nur bei sicherheitskritischen Bauteilen? #Engineering #Kugelstrahlen #Oberflächentechnik #Dauerfestigkeit #Maschinenbau #MechanicalEngineering #Bauteiloptimierung #Werkstofftechnik #RealEngineering "#Produktentwicklung #Zuverlässigkeit Originalbeitrag auf LinkedIn
- Kerben sind keine Fehler – wenn du sie richtig berechnest.“
Kerben sind keine Fehler – wenn du sie richtig berechnest.“" ⸻ 📐 Viele Bauteile müssen Kerben haben: • Nuten • Absätze • Einstiche • Bohrungen • Übergänge von Welle zu Lager ➡️ Diese Geometrien erzeugen lokal Spannungsspitzen. Und genau hier setzt die Kerbwirkungszahl β an. ⸻ 🧠 Was ist β? • Maß für die Erhöhung der lokalen Spannung durch eine geometrische Unregelmäßigkeit • β = σlokal / σnominal • Einflussfaktoren: 🔹 Kerbradius 🔹 Übergangsverhältnis (r/d) 🔹 Werkstoff (empfindlich oder unempfindlich) 🔹 Oberflächenzustand (→ siehe vorheriger Post) ⸻ 📊 Auswirkung auf die Dauerfestigkeit: • Erhöhtes β ⇒ reduzierte Dauerfestigkeit σD • Gilt vor allem bei Wechsel- oder Schwellbelastung • Anwendung z. B. bei Wellenberechnung nach DIN 743 • In FEM: oft unterschätzt, weil Meshfeinheit Spannungen glättet ⸻ 🛠️ Praxis-Tipp: ✅ Immer Radien an Übergängen verwenden ✅ Bei kritischen Zonen gezielt kerbschonend konstruieren ✅ Kugelstrahlen oder Randschichthärten → reduziert Kerbempfindlichkeit ✅ β als Faktor in Dauerfestigkeitsnachweisen konsequent einrechnen ⸻ 💡 Fazit: Kerben sind kein Problem – solange du ihre Wirkung kennst, verstehst und absicherst. ⸻ 💬 Nutzt ihr in euren Projekten noch manuelle Berechnung nach DIN 743 – oder voll FEM-basiert? #Engineering #Kerbwirkung #DIN743 #Maschinenbau #Dauerfestigkeit #Konstruktion #MechanicalEngineering #Bauteilberechnung #Produktentwicklung #TechnischeMechanik "#CADDesign #RealEngineering Originalbeitrag auf LinkedIn
- „Dein Material kann mehr – wenn die Oberfläche mitmacht.“
„Dein Material kann mehr – wenn die Oberfläche mitmacht.“" ⸻ 🧪 Die Werkstoffdatenblätter versprechen hohe Festigkeiten. Doch in der Realität: Bauteile versagen früher als berechnet. Warum? 👉 Weil Oberflächenrauheit ein realer Schwächungsfaktor ist. Insbesondere bei Bauteilen unter wechselnder Last (→ Dauerfestigkeit). ⸻ 🔧 Warum ist das so? • Rauheitsspitzen wirken wie Mikro-Kerben • Lokale Spannungskonzentration entsteht • Anrisse bilden sich bevorzugt an Oberflächenunregelmäßigkeiten • Besonders kritisch bei: 🔹 dynamisch belasteten Teilen 🔹 hochfesten Stählen 🔹 Gleitflächen, Passungen, Wellen, Gewinden ⸻ 📊 Technischer Hintergrund: • Korrektur über sogenannte Rauheitsfaktor (Kf, Ks) in Dauerfestigkeitsberechnungen • z. B. Kf ≈ 1.1–1.5 – bedeutet: bis zu 30 % geringere Dauerfestigkeit • Verbesserung durch: ✅ Feinschlichten ✅ Kugelstrahlen ✅ Beschichten ✅ Schleifen/Läppen ✅ gezielte Kantenverrundung ⸻ 💡 Fazit: Die Oberfläche ist kein Design-Dekor. Sie ist funktional wirksam – und entscheidet, ob dein Bauteil 10.000 oder 10 Mio. Zyklen überlebt. ⸻ 💬 Nutzt ihr systematisch Oberflächenkorrekturen in euren Dauerfestigkeitsnachweisen? #Engineering #Konstruktion #Maschinenbau #Dauerfestigkeit #Oberflächenrauheit #Werkstofftechnik #MechanicalEngineering #Produktentwicklung #Bauteillebensdauer #RealEngineering "#CADDesign #TechnischeMechanik Originalbeitrag auf LinkedIn
- Statische Sicherheit ist einfach. Zyklische ist die wahre Prüfung.“
Statische Sicherheit ist einfach. Zyklische ist die wahre Prüfung.“" ⸻ 🧪 Ein Bauteil hält 500 N Zug. Perfekt – laut Simulation. Aber: Was, wenn es 100 N eine Million Mal hält? Die meisten Versagen in der Technik passieren nicht durch Überlast, sondern durch dauerhafte, wechselnde Belastung – z. B.: • Schwingende Lagerstellen • Vibrationsbelastete Gehäuse • Drehmomentspitzen auf Wellen • Mikrobewegungen in Schraubverbindungen ⸻ 📊 Werkstofftechnisch betrachtet: • Wöhler-Kurven zeigen, bei welchen Spannungen ein Werkstoff langfristig bruchsicher ist • Dauerfestigkeit ist oft deutlich unterhalb der statischen Streckgrenze • Einflussfaktoren: ✅ Oberflächenrauheit ✅ Kerben/Radien (Spannungskonzentration!) ✅ Temperatur ✅ Mittelspannung ✅ Korrosion → Schwingkorrosion ⸻ 🛠️ Konstruktionstechnisch relevant: ✅ Kerbwirkung minimieren ✅ Günstige Übergänge & Radien ✅ Dauerfestigkeitsnachweis bei sicherheitsrelevanten Teilen ✅ Prüfmethoden wie FEM + Rainflow-Analyse ✅ ggf. Sicherheitsfaktor > 1.5 in kritischen Zonen ⸻ 💡 Fazit: Ein Bauteil kann zehnmal halten. Vielleicht hundert. Aber wenn du willst, dass es ein Leben lang funktioniert, brauchst du mehr als Festigkeit – du brauchst Ermüdungsresistenz. ⸻ 💬 Wo hat euch Materialermüdung schon mal überrascht – oder ein Produktversagen ausgelöst? #Engineering #Konstruktion #Maschinenbau #Materialermüdung #Dauerfestigkeit #MechanicalEngineering #CADDesign #Produktentwicklung #Wöhlerkurve #ZyklischeBelastung "#RealEngineering #Werkstofftechnik Originalbeitrag auf LinkedIn
- Die Bauteile passen – statistisch. Aber reicht das auch funktional?“
Die Bauteile passen – statistisch. Aber reicht das auch funktional?“" ⸻ 🔬 In vielen Entwicklungsprojekten wird heute auf statistische Toleranzanalyse gesetzt: z. B. Root-Sum-Square (RSS), Monte-Carlo, Verteilungsannahmen. Das Ziel: wirtschaftlicher konstruieren, ohne Übermaß an Sicherheit. Aber was passiert, wenn: • die Verteilungen nicht ideal gaußförmig sind? • Fertigungslinien instabile Streuung zeigen? • eine Toleranz funktional sicherheitsrelevant ist? ➡️ Dann kann die Statistik zur Scheinsicherheit werden. ⸻ 🧠 Wissenschaftliche Betrachtung: • Worst-Case-Betrachtung = 100% Sicherheit, aber meist überdimensioniert • Statistische Toleranzrechnung (z. B. RSS) = realitätsnaher, aber fehleranfällig bei Abweichung der Annahmen • Hybridmethoden = Worst-Case auf kritische Maße, Statistik auf restliche → sinnvoll in Hochverfügbarkeits-Systemen ⸻ 📌 Beispiel: In sicherheitskritischen Anwendungen (z. B. Bremssysteme, Medizintechnik) müssen selbst seltene Fehler ausgeschlossen sein. → Statistik allein reicht nicht. → Zusätzlich: Prozessfähigkeitsanalyse, FMEA, Absicherungstests. ⸻ 💡 Fazit: Statistische Methoden helfen, Bauraum und Kosten zu sparen – aber nur, wenn man die Grenzen kennt. Technische Sicherheit braucht Wissen, Methodik – und Verantwortungsbewusstsein. ⸻ 💬 Nutzt ihr im Team Worst-Case, statistische oder kombinierte Toleranzmethoden? #Engineering #Statistik #Toleranzanalyse #Produktentwicklung #MechanicalEngineering #CADDesign #Maschinenbau #Fertigungstoleranzen #FunktionaleSicherheit #WissenschaftImEngineering "#RealEngineering Originalbeitrag auf LinkedIn
- Wenn du die Schraube im CAD erreichen kannst – heißt das noch lange nicht, dass es ein Mensch auch kann.“
Wenn du die Schraube im CAD erreichen kannst – heißt das noch lange nicht, dass es ein Mensch auch kann.“" ⸻ 🔩 Im Modell passt alles: • Der Schraubenschlüssel hat Platz • Die Hand kommt „irgendwie“ ran • Der Bauraum sieht sauber aus Aber in der Realität: ❌ Der Schrauber blockiert an der Gehäusewand ❌ Die Hand kommt nicht zwischen zwei Komponenten ❌ Sichtkontakt fehlt → blindes Montieren ❌ Werkzeug kippt → Abrutschen → Bauteilschaden ⸻ 🧠 Konstruktive Maßnahmen für enge Bauräume: ✅ Zugänglichkeit aus EINER Richtung ✅ definierte Schraubachsen (z. B. Stiftschraube + Mutter) ✅ Einschübe, Serviceklappen oder Aussparungen ✅ Nutzung von Durchsteckwerkzeugen berücksichtigen ✅ Prüf- & Demontageplatz mitdenken ✅ Platz für Hände, nicht nur Geometrie Tipp: Prüfe dein Design nicht nur im CAD – sondern simuliere mit einem Modell oder Test-Tool. ⸻ 💡 Fazit: Zugänglichkeit ist kein Bonus – sie ist integraler Teil funktionierender Technik. Besonders bei Servicefällen unter Zeitdruck. ⸻ 💬 Wann habt ihr zuletzt ein Teil so eng verbaut, dass die Reparatur zur Geduldsprobe wurde? #Engineering #Konstruktion #CADDesign #Maschinenbau #Servicefreundlichkeit #Produktentwicklung #Zugänglichkeit #DesignForAssembly #RealEngineering "#Montageplanung Originalbeitrag auf LinkedIn
- Wenn die Reihenfolge nicht stimmt, hilft auch das beste Design nichts.“
Wenn die Reihenfolge nicht stimmt, hilft auch das beste Design nichts.“" ⸻ 🛠️ Konstrukteure denken in Funktion. Fertiger denken in Abläufen. Und wenn diese Perspektiven nicht abgestimmt sind, entstehen Probleme: • Kanten, die vorm Schweißen hätten entgratet werden müssen • Bohrungen, die erst nach dem Zusammenbau zugänglich wären • Gewinde, die durch Pulverbeschichtung unbrauchbar werden • Bauteile, die nach der Montage nicht mehr lackiert werden können ⸻ 🧠 Fertigungsreihenfolge beeinflusst: ✅ Position und Lage von Bearbeitungen ✅ Zugänglichkeit für Werkzeuge ✅ Oberflächenanforderungen (z. B. vor/nach Behandlung) ✅ Spannkonzepte in der Bearbeitung ✅ Prüfabläufe & Messvorrichtungen ✅ Restmontage & Servicefreundlichkeit ⸻ 💡 Fazit: Wer konstruiert, ohne die Fertigung zu verstehen, liefert Teile – aber keine Lösungen. Und oft ist es nicht der Entwurf, der versagt – sondern die Reihenfolge, in der er realisiert wird. ⸻ 💬 Wann hast du zuletzt die Fertigungsfolge in der Konstruktion bewusst berücksichtigt – oder unterschätzt? #Engineering #Konstruktion #Fertigung #Prozessverständnis #MechanicalEngineering #CADDesign #Produktentwicklung "#Montageplanung #RealEngineering #DesignForManufacturing Originalbeitrag auf LinkedIn
- „Konstruktion ohne Montageverständnis ist Theorie – mit Produktionsstillstand.“
„Konstruktion ohne Montageverständnis ist Theorie – mit Produktionsstillstand.“" ⸻ 🧩 Ein Bauteil sieht im CAD perfekt aus. Die FEM sagt: passt. Die Toleranzen stimmen. Aber dann kommt die Realität: • Schraube nicht erreichbar • Steckverbindung falsch ausgerichtet • Werkzeuge passen nicht in den Bauraum • Dichtung nicht korrekt einlegbar • Teil muss zum Einbau verbogen werden (!) ➡️ Das Problem lag nicht in der Konstruktion selbst – sondern in der Denkweise. ⸻ 🧠 Konstruktiv montierbar heißt: ✅ Bauraum für Werkzeug und Hand ✅ klare Einbaurichtung ✅ Fixiermöglichkeiten (z. B. für Einpressvorgänge) ✅ Schutz sensibler Flächen bei Montage ✅ Minimale Anzahl an Justagepunkten ✅ Fehlervermeidung durch logische Geometrie ⸻ 💡 Fazit: Ein gutes Design funktioniert nicht im CAD – sondern auf dem Werktisch. Und wenn du beim Konstruieren nicht weißt, wie jemand es montieren soll, wird dieser „jemand“ später fluchen – oder improvisieren. ⸻ 💬 Was war eure schmerzhafteste Montageerkenntnis nach einem scheinbar perfekten Design? #Engineering #Konstruktion #Maschinenbau #Montage #Produktentwicklung #MechanicalEngineering #Montagefreundlichkeit "#CADDesign #Fertigung #RealEngineering Originalbeitrag auf LinkedIn
FAQ
In welchen Dateiformaten liefern Sie die Daten?
Sie erhalten alle gängigen Industrieformate: STEP, IGES, DXF, DWG, Parasolid (X_T / X_B), STL für den 3D-Druck sowie fertigungsgerechte PDFs und native CAD-Dateien.
Welche Software nutzen Sie für die Konstruktion?
Mein Fokus liegt primär auf Autodesk Inventor und AutoCAD. Durch den Export in neutrale High-End-Formate wie STEP oder Parasolid sind die Daten jedoch zu 100 % kompatibel mit Systemen wie SolidWorks, CATIA, Solid Edge und Siemens NX.
Für welche Branchen und Fachbereiche konstruieren Sie?
Ich bin spezialisiert auf den Maschinenbau, Anlagenbau, Sondermaschinen, Blechkonstruktionen sowie Schweißbaugruppen und technische Konsumprodukte.
Sind Sie für den Schadensfall abgesichert?
Ja. Als professioneller B2B-Partner bin ich über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden abgesichert.
Was unterscheidet Ihre CAD-Modelle von anderen?
Ich konstruiere streng parametrisch und lege extremen Wert auf eine saubere, logische Modellhistorie. Das bedeutet für Sie: Der Modellbaum bleibt absolut änderungsstabil und bricht bei späteren Anpassungen durch Ihr eigenes Team nicht zusammen.
Bieten Sie auch die Digitalisierung bestehender Bauteile an?
Ja. Im Zuge des Reverse Engineering rekonstruiere ich physische Muster, alte Papierzeichnungen oder sogar Fotovorlagen in vollständig bearbeitbare, moderne 3D-CAD-Modelle.
Wie sicher sind meine Daten und Konstruktionsideen?
Maximale Diskretion steht an erster Stelle. Vor Projektbeginn unterzeichnen wir eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA). Der Datenaustausch erfolgt absolut sicher über meinen geschützten B2B-Downloadbereich.
Wie werden die Projekte abgerechnet?
Sowohl Festpreise als auch eine Abrechnung nach Aufwand sind möglich. Für klar definierte Aufgaben wie Einzelteilkonstruktionen oder Zeichnungsableitungen starten kleine Projektpakete bereits ab 400 €.