„Warum viele Projekte länger dauern als geplant.“
- Konrad Walz

- Jun 14
- 1 min read
„Warum viele Projekte länger dauern als geplant.“"
Am Anfang sieht alles einfach aus.
Die Anforderungen sind klar.
Der Zeitplan steht.
Die Aufgaben sind verteilt.
👉 In 6 Wochen sind wir fertig.
Dann beginnt das Projekt.
Und plötzlich tauchen Dinge auf,
die niemand eingeplant hat.
Ein fehlendes Maß.
Eine unklare Anforderung.
Ein Lieferant, der später liefert.
Eine Entscheidung, die noch abgestimmt werden muss.
Das Problem:
Die meisten Projekte scheitern nicht an den bekannten Aufgaben.
Sie scheitern an den unbekannten.
Das Faszinierende:
Die eigentliche Arbeit lässt sich oft erstaunlich gut planen.
Die Überraschungen nicht.
Und genau diese Überraschungen bestimmen häufig den Terminplan.
Deshalb wirken erfahrene Projektleiter manchmal pessimistisch.
Sie sind es meist nicht.
Sie wissen nur,
dass zwischen Planung und Realität meistens ein Unterschied liegt.
Viele Projekte werden deshalb nicht zu spät fertig,
weil die Arbeit länger dauert.
Sondern weil die Unsicherheit unterschätzt wurde.
💡 Fazit:
Ein guter Zeitplan berücksichtigt nicht nur die Arbeit.
Sondern auch die Dinge,
von denen man heute noch nichts weiß.
Und genau deshalb sind realistische Planungen oft wertvoller als optimistische Planungen.
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