„Warum viele Konstrukteure zu viel konstruieren.“
- Konrad Walz

- Jun 13
- 1 min read
„Warum viele Konstrukteure zu viel konstruieren.“"
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Das klingt erstmal seltsam.
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Ist aber ein echtes Problem.
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Denn viele Ingenieure werden dafür bezahlt,
Lösungen zu entwickeln.
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Also entwickeln sie Lösungen.
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Viele Lösungen.
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Sehr viele Lösungen.
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🧠 Manchmal zu viele.
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Das Problem:
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Bei fast jedem Projekt kommt irgendwann der Punkt,
an dem man sich fragen muss:
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👉 Braucht das Produkt das wirklich?
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Eine zusätzliche Funktion.
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Ein weiteres Bauteil.
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Ein neuer Mechanismus.
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Ein neues Feature.
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Alles klingt sinnvoll.
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Einzeln.
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Das Faszinierende:
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Komplexität entsteht selten auf einmal.
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Sie entsteht millimeterweise.
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Eine Funktion hier.
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Ein Wunsch dort.
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Eine Ausnahme da.
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Und plötzlich hat man ein Produkt,
das niemand mehr vollständig versteht.
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Viele Entwickler fragen:
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👉 Was können wir noch hinzufügen?
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Die besten Entwickler fragen:
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👉 Was können wir entfernen?
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Denn jedes Bauteil hat Kosten.
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Jede Funktion hat Risiken.
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Jede Schnittstelle kann Probleme verursachen.
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💡 Fazit:
Gute Konstruktion bedeutet nicht,
möglichst viel einzubauen.
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Gute Konstruktion bedeutet,
nur das einzubauen,
was wirklich notwendig ist.
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Denn Perfektion entsteht nicht dann,
wenn man nichts mehr hinzufügen kann.
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Sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
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💬 Welche Funktion oder welches Bauteil habt ihr einmal entfernt und dadurch das Produkt verbessert?
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