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„Warum Toleranzen oft teurer sind als Material.“

„Warum Toleranzen oft teurer sind als Material.“"

Wenn über Produktkosten gesprochen wird,

denken viele zuerst an Material.

Stahl.

Aluminium.

Kunststoff.

Titan.

Das Problem:

Das Material ist häufig nicht der größte Kostentreiber.

Die Toleranz ist es.

Das Faszinierende:

Eine Bohrung mit ±0,1 mm.

Kein Problem.

Eine Bohrung mit ±0,01 mm.

Plötzlich verändert sich alles.

👉 Fertigungszeit

👉 Messaufwand

👉 Ausschussrisiko

👉 Werkzeugverschleiß

👉 Qualitätskontrolle

Das Bauteil sieht auf der Zeichnung nahezu identisch aus.

Die Herstellkosten oft nicht.

Deshalb lohnt es sich,

bei jeder Toleranz eine einfache Frage zu stellen:

👉 Wird diese Genauigkeit wirklich benötigt?

Denn viele Produkte werden unnötig teuer,

weil Toleranzen definiert wurden,

ohne ihre wirtschaftlichen Auswirkungen zu betrachten.

Erfahrene Konstrukteure wissen:

So genau wie nötig.

Nicht so genau wie möglich.

💡 Fazit:

Gute Konstruktion bedeutet nicht,

überall die kleinste Toleranz einzutragen.

Gute Konstruktion bedeutet,

für jede Funktion die passende Toleranz zu wählen.

Denn Präzision kostet Geld.

Und unnötige Präzision kostet unnötig viel Geld.

💬 Welche Toleranzanforderung hat euch in einem Projekt einmal besonders überrascht?

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