„Warum ich lieber einen technischen Produktdesigner einstelle als einen CAD-Profi.“
- Konrad Walz

- Jun 10
- 1 min read
„Warum ich lieber einen technischen Produktdesigner einstelle als einen CAD-Profi.“"
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Das klingt zunächst seltsam.
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Schließlich wird konstruiert.
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Also braucht man jemanden,
der CAD beherrscht.
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Oder?
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🧠 Nicht unbedingt.
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Denn CAD ist ein Werkzeug.
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Denken ist die eigentliche Fähigkeit.
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Das Problem:
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Viele Bewerber zeigen:
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✅ Inventor
✅ SolidWorks
✅ CATIA
✅ Creo
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Beeindruckend.
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Aber kaum jemand zeigt:
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👉 Wie Entscheidungen getroffen werden.
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👉 Wie Probleme analysiert werden.
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👉 Wie Kosten reduziert werden.
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👉 Wie Fertigung berücksichtigt wird.
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Das Faszinierende:
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Einen CAD-Befehl kann man lernen.
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Engineering-Verständnis deutlich schwerer.
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Denn die wichtigste Frage lautet selten:
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👉 Wie modelliere ich das?
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Sondern:
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👉 Warum existiert das Bauteil überhaupt?
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Deshalb werden die wertvollsten Entwickler häufig nicht für ihre CAD-Geschwindigkeit bezahlt.
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Sondern für ihre Entscheidungen.
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💡 Fazit:
CAD erzeugt Modelle.
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Ingenieure erzeugen Lösungen.
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Und genau deshalb würde ich immer lieber jemanden einstellen,
der Probleme versteht,
als jemanden,
der nur Software versteht.
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💬 Was ist eurer Meinung nach wertvoller: CAD-Skills oder Engineering-Verständnis?
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