„Warum erfahrene Ingenieure irgendwann anfangen, gegen Perfektion zu kämpfen.“
- Konrad Walz

- Jun 8
- 1 min read
„Warum erfahrene Ingenieure irgendwann anfangen, gegen Perfektion zu kämpfen.“"
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Das klingt falsch.
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Ingenieure sollen doch perfekte Produkte entwickeln.
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Oder?
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🧠 Nicht ganz.
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Denn Perfektion hat ein Problem.
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Sie ist teuer.
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Sehr teuer.
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Das Problem:
Die letzten 5 % Verbesserung kosten oft mehr Aufwand
als die ersten 95 %.
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Typische Beispiele:
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👉 Noch engere Toleranzen.
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👉 Noch bessere Oberflächen.
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👉 Noch höhere Genauigkeit.
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👉 Noch mehr Funktionen.
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Alles möglich.
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Die Frage ist nur:
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Wer bezahlt dafür?
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Das Faszinierende:
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Viele erfolgreiche Produkte sind nicht perfekt.
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Sie sind ausreichend gut.
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Und genau deshalb erfolgreich.
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Denn Kunden kaufen selten:
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👉 Maximale Perfektion.
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Sie kaufen:
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✅ Funktion
✅ Zuverlässigkeit
✅ Verfügbarkeit
✅ Wirtschaftlichkeit
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Erfahrene Produktentwickler lernen deshalb etwas Wichtiges:
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Nicht jede Verbesserung ist wertvoll.
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Manche Verbesserungen erhöhen nur Aufwand und Kosten.
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Ohne echten Nutzen.
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💡 Fazit:
Gutes Engineering bedeutet nicht,
alles zu perfektionieren.
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Gutes Engineering bedeutet,
zu erkennen,
wo Perfektion sinnvoll ist
und wo sie nur Geld verbrennt.
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Und genau das ist oft schwieriger als die eigentliche Konstruktion.
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