Warum ein echter Design Freeze oft nur auf dem Papier existiert – und was passiert, wenn man ihn nicht ernst nimmt.
- Konrad Walz

- Sep 14, 2025
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Warum ein echter Design Freeze oft nur auf dem Papier existiert – und was passiert, wenn man ihn nicht ernst nimmt."
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Viele Entwicklungsprojekte definieren einen „Design Freeze“, also den Moment, ab dem: • keine Änderungen mehr gemacht werden dürfen • alle Fertigungszeichnungen als final gelten • Freigaben laufen • Lieferanten starten • Werkzeuge gebaut werden
🚨 In der Realität? Oft eher ein Design Slush als ein Freeze. Noch weich. Noch beweglich. Und genau das ist gefährlich.
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Was passiert, wenn man nach dem Freeze ändert? • Werkzeugkosten explodieren • Logistikplanung kollabiert • Bauteile passen plötzlich nicht mehr zueinander • Lieferanten verlieren Vertrauen • Manuell nacharbeiten = Qualität sinkt • Team bekommt Projektfrust statt Flow
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📌 Beispiel:
Ein Kundenwunsch bringt kurz vor SOP eine winzige Geometrieänderung an einem Clip-Bereich. → CAD angepasst → Werkzeug aber bereits in Erodierung → Verzögerung: 3 Wochen → Extra-Kosten: 28.000 € → Serienstart um 10 Tage verschoben
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Wie sieht ein echter Freeze aus?
✅ Alle Stakeholder involviert ✅ Komplette DFM- und FMEA-Runden abgeschlossen ✅ Absicherung durch Rapid-Prototyping ✅ Frei-Zeichnungen mit Änderungsverfolgung ✅ Konstruktions- und Fertigungsfreigabe vollständig dokumentiert
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💡 Fazit: Der Design Freeze ist kein Symbol, sondern ein Vertragsmoment. Wer ihn aufweicht, zahlt – mit Geld, Zeit und Vertrauen.
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