Warum dein CAD-Bauteil in der Realität verformt ankommt – und was du dagegen tun kannst.“
- Konrad Walz

- Aug 28, 2025
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Warum dein CAD-Bauteil in der Realität verformt ankommt – und was du dagegen tun kannst.“"
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🧠 Zwischen dem, was im CAD perfekt konstruiert wurde – und dem, was auf dem Tisch der Montage landet – liegt oft ein riesiger Unterschied: die Realität der Fertigung.
👉 Besonders bei großen oder filigranen Teilen, bei Schweißbaugruppen, Frästeilen mit langen Auskragungen oder dünnwandigen Geometrien tritt ein altbekanntes Problem auf: Verzug.
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🔍 Was verursacht Verzug in Bauteilen? • Thermische Effekte beim Schweißen, Brennschneiden oder Härten • Spanabhebende Bearbeitung, besonders bei asymmetrischen Spannverhältnissen • Eigenspannungen aus vorherigen Bearbeitungsprozessen • Montageverspannungen, weil Passungen zu eng gewählt wurden • Lagerungen in Simulation und Realität unterschiedlich
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👉 Und das Ergebnis? • Bohrungen fluchten nicht • Planflächen sind plötzlich gewölbt • Dichtflächen funktionieren nicht • Das Bauteil passt zwar ins CAD, aber nicht in die Realität
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✅ Was du konstruktiv dagegen tun kannst: • Verzug aktiv mit einplanen – z. B. mit Simulation (FEM, Prozesssimulation) • Bauteile symmetrisch aufbauen, um Spannungsausgleich zu fördern • Vorfertigungsschritte prüfen: Rohteilspannung? Wärmebehandlung? • Spannkonzepte und Bearbeitungsreihenfolge optimieren • Spannarme Konstruktionen bevorzugen (z. B. statt dünn & groß → stabil & gestuft) • Nachbearbeitung (z. B. Richten) nur als letzter Notnagel – nicht als Standardlösung
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💡 Fazit: Ein perfektes Bauteil im CAD ist nutzlos, wenn es im echten Leben klemmt, wackelt oder verzogen ist. 👉 Wer Verzug nicht konstruktiv berücksichtigt, konstruiert fürs Archiv – nicht für die Fertigung.
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💬 Wie gehst du bei großen oder filigranen Teilen mit dem Thema Verzug um? Planst du es aktiv mit – oder richtest du es nachher?
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