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„Eine Trockensumpfschmierung löst kein Ölproblem.

„Eine Trockensumpfschmierung löst kein Ölproblem."

Sie löst ein Physikproblem.“

———

Im Stand funktioniert fast jede Ölwanne.

👉 Das Öl bleibt unten.

👉 Die Pumpe fördert.

👉 Der Öldruck passt.

Doch Motorsport findet nicht im Stand statt.

Dort gibt es:

• Harte Bremszonen

• Hohe Querbeschleunigungen

• Schnelle Richtungswechsel

• Extreme Drehzahlen

Und genau dort beginnt das Problem.

Das Öl bleibt nicht dort,

wo der Konstrukteur es gerne hätte.

Typische Folgen:

❌ Öldruckschwankungen

❌ Luft im Schmiersystem

❌ Lagerschäden

❌ Motorschäden

❌ Leistungsverlust

Die Lösung vieler Rennmotoren:

👉 Trockensumpfschmierung.

Mehrere Absaugpumpen transportieren das Öl aus dem Kurbelgehäuse.

Ein externer Tank übernimmt die Speicherung.

Der Motor erhält unabhängig von Beschleunigungen eine konstante Ölversorgung.

Zusätzliche Vorteile:

✅ Niedrigerer Motorbau

✅ Niedrigerer Schwerpunkt

✅ Weniger Ölaufschäumung

✅ Bessere Kurbelgehäuseentlüftung

✅ Stabilerer Öldruck

🧠 Viele glauben,

eine Trockensumpfanlage sei für mehr Leistung da.

In Wahrheit geht es zuerst um Zuverlässigkeit.

Denn ein Motor ohne Leistung kann ein Rennen verlieren.

Ein Motor ohne Öldruck beendet es.

💡 Fazit:

Die wichtigste Aufgabe einer Trockensumpfschmierung ist nicht Schmierung.

Sie ist die Sicherstellung der Schmierung unter Bedingungen,

für die eine normale Ölwanne nie entwickelt wurde.

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💬 Ab welcher Querbeschleunigung würdet ihr bei einem Tracktool ernsthaft über eine Trockensumpfschmierung nachdenken?

 
 
 

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