„Eine schlechte Konstruktion erkennt man oft daran, dass ständig jemand eine Ausnahme machen muss.“
- Konrad Walz

- Jun 6
- 1 min read
„Eine schlechte Konstruktion erkennt man oft daran, dass ständig jemand eine Ausnahme machen muss.“"
———
Der Fertiger muss improvisieren.
Die Montage muss tricksen.
Der Einkauf muss Sonderteile beschaffen.
Der Service braucht Spezialwerkzeug.
⸻
👉 Und jedes Mal heißt es:
„Normalerweise machen wir das nicht so, aber …“
⸻
Das Problem:
Gute Prozesse brauchen keine Ausnahmen.
⸻
Typische Warnsignale:
• Sonderwerkzeuge statt Standardwerkzeuge
• Manuelle Nacharbeit statt Serienprozess
• Individuelle Lösungen statt Standards
• Zusätzliche Arbeitsschritte statt klarer Abläufe
• Ständige Rückfragen statt eindeutiger Vorgaben
⸻
Die Folgen:
❌ Höhere Kosten
❌ Mehr Fehler
❌ Längere Durchlaufzeiten
❌ Schlechtere Skalierbarkeit
❌ Mehr Frust im Team
⸻
✅ Gute Konstrukteure fragen deshalb:
1. Kann der Standardprozess genutzt werden? 2. Entsteht unnötiger Zusatzaufwand? 3. Sind Sonderlösungen wirklich erforderlich? 4. Funktioniert der Ablauf auch in Serie? 5. Wird die Arbeit für andere einfacher? 6. Wo entstehen vermeidbare Ausnahmen?
⸻
🧠 Jede Ausnahme kostet Zeit.
Viele Ausnahmen kosten Unternehmen Geld.
⸻
Die beste Konstruktion ist oft die,
über die niemand sprechen muss.
Weil alles einfach funktioniert.
⸻
💡 Fazit:
Wenn mehrere Abteilungen ständig Ausnahmen machen müssen,
liegt das Problem oft nicht im Prozess.
Sondern in der Konstruktion.
❓ Hilfe benötigt?
Ich unterstütze Unternehmen und Start-ups in den Bereichen:
✅ 3D-CAD Konstruktion ✅ Produktdesign ✅ Möbeldesign ✅ Automotive Design ✅ Reproduktion bestehender Bauteile
🔗 Fiverr: https://lnkd.in/e7-2XSpm
🔗 Malt: https://lnkd.in/eitSdGqu
💬 Welche „Ausnahme“ in einer Konstruktion hat euch schon einmal die meiste Zeit gekostet?
Comments