Zu dick, zu dünn, zu ungleichmäßig – so ruinierst du deine Kunststoffteile schon im CAD.“
- Konrad Walz

- Sep 4, 2025
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Zu dick, zu dünn, zu ungleichmäßig – so ruinierst du deine Kunststoffteile schon im CAD.“"
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🧠 Kunststoff ist kein Metall. Trotzdem werden viele Bauteile so konstruiert, als ob sie aus Stahl wären – mit fatalen Folgen: 👉 Verzug, Einfallstellen, Lunker, Risse – oder Ausschuss schon beim ersten Schuss.
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❌ Häufige Konstruktionsfehler bei Kunststoffteilen: • Wandstärken > 4 mm → Schrumpfung & Einfallstellen • Unregelmäßige Wandverläufe → Verzug nach dem Spritzgießen • Massive Rippen ohne Ausrundung → Kerbwirkung und Bruch • Fehlende Entformungsschrägen → Bauteil bleibt in der Form hängen • Keine Fließweganalyse → Material erreicht Ziel nicht gleichmäßig • Befestigungsbereiche nicht verstärkt → Bruch bei Verschraubung
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✅ So konstruierst du kunststoffgerecht: 1. Wandstärken möglichst gleichmäßig, optimal 2–3 mm 2. Dicke Stellen → durch Rippen oder Wabenstrukturen ersetzen 3. Rippen max. 60–70 % der Wandstärke, mit Radien 4. Entformungsschrägen 0,5–2°, je nach Tiefe und Textur 5. Frühzeitig mit Werkzeugbau / Spritzgießer abstimmen 6. Füllsimulation & Verzugsanalyse – bevor das Werkzeug gebaut wird
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💡 Fazit: 👉 Kunststoff braucht intelligentes Design, nicht einfach „copy-paste“ aus Metall. Denn was im CAD gut aussieht, kann im Werkzeug zur Katastrophe werden.
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💬 Schon mal erlebt, dass ein Kunststoffteil nach dem Spritzen aussah wie ein Kartoffelchip?
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