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Zu dick, zu dünn, zu ungleichmäßig – so ruinierst du deine Kunststoffteile schon im CAD.“

Zu dick, zu dünn, zu ungleichmäßig – so ruinierst du deine Kunststoffteile schon im CAD.“"

🧠 Kunststoff ist kein Metall. Trotzdem werden viele Bauteile so konstruiert, als ob sie aus Stahl wären – mit fatalen Folgen: 👉 Verzug, Einfallstellen, Lunker, Risse – oder Ausschuss schon beim ersten Schuss.

❌ Häufige Konstruktionsfehler bei Kunststoffteilen: • Wandstärken > 4 mm → Schrumpfung & Einfallstellen • Unregelmäßige Wandverläufe → Verzug nach dem Spritzgießen • Massive Rippen ohne Ausrundung → Kerbwirkung und Bruch • Fehlende Entformungsschrägen → Bauteil bleibt in der Form hängen • Keine Fließweganalyse → Material erreicht Ziel nicht gleichmäßig • Befestigungsbereiche nicht verstärkt → Bruch bei Verschraubung

✅ So konstruierst du kunststoffgerecht: 1. Wandstärken möglichst gleichmäßig, optimal 2–3 mm 2. Dicke Stellen → durch Rippen oder Wabenstrukturen ersetzen 3. Rippen max. 60–70 % der Wandstärke, mit Radien 4. Entformungsschrägen 0,5–2°, je nach Tiefe und Textur 5. Frühzeitig mit Werkzeugbau / Spritzgießer abstimmen 6. Füllsimulation & Verzugsanalyse – bevor das Werkzeug gebaut wird

💡 Fazit: 👉 Kunststoff braucht intelligentes Design, nicht einfach „copy-paste“ aus Metall. Denn was im CAD gut aussieht, kann im Werkzeug zur Katastrophe werden.

💬 Schon mal erlebt, dass ein Kunststoffteil nach dem Spritzen aussah wie ein Kartoffelchip?

 
 
 

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