„Werkstoffdatenbanken sind nicht die Realität – sie sind ein Anfang.“
- Konrad Walz

- Aug 25, 2025
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„Werkstoffdatenbanken sind nicht die Realität – sie sind ein Anfang.“"
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🧠 In vielen Simulationen genügt ein Klick, und der Werkstoff ist zugewiesen: „Stahl 1.0038“, „Aluminium 6061“, „PA6-GF30“. Doch was dabei oft vergessen wird: 👉 Der echte Werkstoff hat ein ganzes Verhaltensspektrum – nicht nur einen E-Modul und eine Streckgrenze.
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⚠️ Was Werkstoffdatenbanken NICHT liefern: • Verarbeitungseinflüsse → z. B. anisotropes Verhalten durch Walzen, Gießen, Drucken • Temperaturabhängigkeit der Kennwerte • Zeitabhängiges Verhalten (Kriechen, Relaxation) • Schädigungsparameter für Dauerfestigkeit & Low Cycle Fatigue • Nichtlineare Fließverhalten (kaltverfestigt, spröde, viskoplastisch) • Streuung realer Messwerte → keine Konfidenzintervalle
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📉 Folgefehler in der Praxis: • FEM zeigt „OK“, Bauteil versagt bei Hitze • Dauerfestigkeit nicht berücksichtigt → Mikrorisse nach wenigen Zyklen • Bauteil verhält sich spröder oder duktiler als berechnet • Nichtübereinstimmung mit realem Prüfstand
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✅ Was du brauchst: 1. Zugversuche + Wöhlerversuche an Serienmaterial 2. Kennwerte bei Einsatztemperatur messen 3. Kerbwirkungszahl & K-Faktor real ermitteln 4. Abgleich mit realen Belastungspfaden & Umgebungsbedingungen 5. Streuband statt Idealwert nutzen
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💡 Fazit: Werkstoffmodelle in der Simulation sind nur so gut wie ihre Datenbasis. 👉 Und die Realität ist keine Excel-Tabelle. Wer echte Ergebnisse will, braucht echte Prüfungen – und echtes Verständnis.
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💬 Wie stellt ihr sicher, dass euer Simulationswerkstoff dem echten Bauteilverhalten entspricht?
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