Wenn 0,2 mm den Unterschied machen –
- Konrad Walz

- Sep 5, 2025
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Wenn 0,2 mm den Unterschied machen –"
zwischen Funktion und Versagen.“**
Die oft unterschätzte Gefahr von nicht konzentrischen Bohrungen, Lagerungen und Sitzflächen.
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🧠 In vielen Konstruktionen ist Konzentrizität keine Option – sondern Pflicht. Denn schon kleine Positionsabweichungen verursachen: • Unwuchten • Lagerschäden • Klemmen, Vibrationen oder Resonanzen • Versatz von rotierenden Teilen → Leistungsverlust, Schäden
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🔍 Ein klassisches Beispiel:
Ein Gehäuse für ein Kugellager mit 2 Lagersitzen (vorne & hinten). • Theorie (CAD): 100% Flucht – perfekte Achse • Realität: Bohrung A um 0,2 mm dezentriert • → Die Welle läuft nicht mehr rund • → Lager innen wird punktuell überlastet • → Schneller Ausfall durch Brinelling oder Überhitzung
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Warum passiert das? • Fertigung: Keine passende Bearbeitungsstrategie (z. B. 1-Spannung vs. 2-Spannungen) • Montage: Toleranzen nicht eingehalten • Konstruktion: Kein Referenzsystem für Konzentrizität gesetzt • Keine Form- und Lagetoleranzen im Zeichnungssatz
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✅ Bessere Lösung: 1. Bezugssystem klar definieren – was ist führend? 2. Form- und Lagetoleranzen nach ISO 1101 3. Bearbeitungsstrategie absprechen mit Fertigung 4. Bohrungsachsen in einer Aufspannung bearbeiten (z. B. CNC-Drehen statt Fräsen) 5. Prüfen mit Koordinatenmessung (CMM) oder Rundlaufmessung
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💡 Fazit: 👉 Wer 0,2 mm ignoriert, riskiert, dass das ganze System scheitert. Gerade bei Rotation, Lagerung oder Bewegung ist Konzentrizität kein Luxus – sondern Funktionsträger.
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💬 Schon erlebt, dass ein Teil trotz „richtiger Maße“ in der Praxis nicht funktioniert hat?
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