„Warum viele Unternehmen die falschen Probleme optimieren.“
- Konrad Walz

- Jun 15
- 1 min read
„Warum viele Unternehmen die falschen Probleme optimieren.“"
In nahezu jedem Unternehmen wird optimiert.
👉 Prozesse
👉 Kosten
👉 Durchlaufzeiten
👉 Fertigung
👉 Dokumentation
Das Problem:
Nicht jede Verbesserung erzeugt einen relevanten Nutzen.
Das Faszinierende:
Manche Teams verbringen Wochen damit,
einen Prozess um 5 % zu verbessern.
Während gleichzeitig ein anderes Problem existiert,
das 50 % Verbesserungspotenzial hätte.
Der Grund ist einfach:
Kleine Probleme sind oft angenehmer.
Sie sind sichtbar.
Messbar.
Kontrollierbar.
Große Probleme dagegen sind unbequem.
Sie betreffen Schnittstellen.
Organisation.
Verantwortlichkeiten.
Bestehende Gewohnheiten.
Deshalb wird häufig dort optimiert,
wo es einfach ist.
Nicht dort,
wo es den größten Effekt hätte.
Erfahrene Produktentwickler fragen deshalb zuerst:
👉 Was ist aktuell der größte Engpass?
Und erst danach:
👉 Wie können wir ihn verbessern?
Denn eine kleine Verbesserung am falschen Problem
bleibt eine kleine Verbesserung.
💡 Fazit:
Produktentwicklung bedeutet nicht,
alles zu optimieren.
Produktentwicklung bedeutet,
die richtigen Dinge zu optimieren.
Denn der größte Hebel liegt selten dort,
wo gerade die meiste Aufmerksamkeit herrscht.
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