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„Warum viele Konstrukteure die falschen Kosten reduzieren.“

„Warum viele Konstrukteure die falschen Kosten reduzieren.“"

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Das Produkt ist zu teuer.

Also beginnt die Optimierung.

Material reduzieren.

Lieferanten wechseln.

Bearbeitungszeiten kürzen.

🧠 Klingt logisch.

Ist aber oft nicht der größte Hebel.

Das Problem:

Viele Unternehmen betrachten nur die Herstellkosten.

Nicht die Folgekosten.

Das Faszinierende:

Eine eingesparte Schraube spart vielleicht 20 Cent.

Eine vermiedene Reklamation spart Tausende Euro.

Eine bessere Montage spart Jahre an Arbeitszeit.

Eine robustere Konstruktion spart unzählige Serviceeinsätze.

Deshalb fragen erfahrene Entwickler:

👉 Wo entstehen die Gesamtkosten?

Nicht:

👉 Wo entstehen die Materialkosten?

Denn die teuersten Kosten tauchen häufig nie auf der Stückliste auf.

Sie verstecken sich in:

❌ Nacharbeit

❌ Ausschuss

❌ Service

❌ Ausfällen

❌ Projektverzögerungen

Viele Produkte werden auf Einkaufspreise optimiert.

Die besten Produkte werden auf Lebenszykluskosten optimiert.

Denn Kunden kaufen keine Stückliste.

Sie kaufen Zuverlässigkeit.

💡 Fazit:

Die günstigste Konstruktion ist selten die mit den niedrigsten Herstellkosten.

Die günstigste Konstruktion ist oft die,

die später die wenigsten Probleme verursacht.

Und genau deshalb beginnt gutes Engineering nicht beim Preis.

Sondern bei den Gesamtkosten.

💬 Welche kleine Konstruktionsentscheidung hat in eurem Projekt später die größten Folgekosten verursacht?

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