„Warum viele Ingenieure die falsche Kennzahl verbessern.“
- Konrad Walz

- Jun 11
- 1 min read
„Warum viele Ingenieure die falsche Kennzahl verbessern.“"
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Das Gewicht sinkt.
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Die Festigkeit steigt.
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Die Kosten fallen.
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🧠 Alle freuen sich.
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Doch häufig wird das Produkt dadurch nicht besser.
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Warum?
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Weil die falsche Kennzahl optimiert wurde.
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Das Problem:
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Viele Projekte fokussieren sich auf das,
was leicht messbar ist.
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Gewicht.
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Kosten.
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Taktzeit.
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Festigkeit.
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Das Faszinierende:
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Nicht alles,
was wichtig ist,
lässt sich einfach messen.
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Zum Beispiel:
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👉 Wartungsfreundlichkeit
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👉 Bedienbarkeit
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👉 Montagefreundlichkeit
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👉 Robustheit
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👉 Kundenzufriedenheit
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Deshalb entstehen manchmal Produkte,
die auf dem Papier hervorragend aussehen.
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Und in der Praxis enttäuschen.
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Denn Zahlen können optimiert werden.
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Der tatsächliche Nutzen nicht immer.
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Deshalb fragen erfahrene Entwickler häufig:
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👉 Welche Kennzahl beschreibt den Kundennutzen wirklich?
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Nicht:
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👉 Welche Kennzahl können wir am einfachsten verbessern?
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Denn die größte Verbesserung eines Produkts
ist oft nicht die,
die in der Präsentation am besten aussieht.
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Sondern die,
die der Kunde tatsächlich bemerkt.
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💡 Fazit:
Nicht jede Verbesserung verbessert das Produkt.
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Und genau deshalb beginnt gutes Engineering nicht mit Kennzahlen.
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Sondern mit dem Verständnis,
welchen Nutzen das Produkt überhaupt erzeugen soll.
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💬 Welche Kennzahl wird in Entwicklungsprojekten eurer Meinung nach am häufigsten überbewertet?
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