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Warum man beim Designprozess nie ohne Entlüftung planen sollte.“

Warum man beim Designprozess nie ohne Entlüftung planen sollte.“"

🧠 Viele Konstruktionen scheitern nicht an der Festigkeit oder Funktion – sondern an etwas Unsichtbarem: 👉 eingeschlossene Luft oder Druck.

🔍 Entlüftung – was heißt das?

Beim Gießen, Spritzgießen, Kleben, Lackieren oder auch bei Gehäusen im Betrieb muss Luft kontrolliert entweichen können. Fehlt die Entlüftung, entstehen: • Blasen oder Lunker beim Gießen • Fehlerhafte Klebeverbindungen • Lackierfehler (Krater, Einschlüsse) • Druckaufbau in Gehäusen → Verformung oder Leckage • Vakuum beim Abkühlen → Bauteil implodiert oder saugt Wasser

❌ Klassische Designfehler: • Kein Luftkanal in Hinterschnitten → Gussfehler • Verklebte Teile ohne Druckausgleich → Luft eingeschlossen • Gehäuse für Elektronik ohne Druckausgleich → Feuchte, Schäden • Kappen & Deckel werden bei Temperaturwechsel „abgesprengt“

✅ Besser gestalten: 1. Entlüftungskanäle in die Formgestaltung integrieren 2. Bei Kunststoffteilen: Entlüftungsrippen oder Pins vorsehen 3. Für Gehäuse: Druckausgleichselemente (z. B. Membranen) einbauen 4. In der FEM-Simulation: Druckverteilung berücksichtigen 5. Design stets mit Fertigungs- & Lackierprozess abstimmen

💡 Fazit: 👉 Luft ist nicht sichtbar – aber ihr Verhalten entscheidet über Qualität. Wer Entlüftung ignoriert, designt mit Risiko.

💬 Schon mal erlebt, dass Bauteile „von selbst“ versagt haben – nur weil Luft nicht entweichen konnte?

 
 
 

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