Warum man beim Designprozess nie ohne Entlüftung planen sollte.“
- Konrad Walz

- Aug 30, 2025
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Warum man beim Designprozess nie ohne Entlüftung planen sollte.“"
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🧠 Viele Konstruktionen scheitern nicht an der Festigkeit oder Funktion – sondern an etwas Unsichtbarem: 👉 eingeschlossene Luft oder Druck.
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🔍 Entlüftung – was heißt das?
Beim Gießen, Spritzgießen, Kleben, Lackieren oder auch bei Gehäusen im Betrieb muss Luft kontrolliert entweichen können. Fehlt die Entlüftung, entstehen: • Blasen oder Lunker beim Gießen • Fehlerhafte Klebeverbindungen • Lackierfehler (Krater, Einschlüsse) • Druckaufbau in Gehäusen → Verformung oder Leckage • Vakuum beim Abkühlen → Bauteil implodiert oder saugt Wasser
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❌ Klassische Designfehler: • Kein Luftkanal in Hinterschnitten → Gussfehler • Verklebte Teile ohne Druckausgleich → Luft eingeschlossen • Gehäuse für Elektronik ohne Druckausgleich → Feuchte, Schäden • Kappen & Deckel werden bei Temperaturwechsel „abgesprengt“
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✅ Besser gestalten: 1. Entlüftungskanäle in die Formgestaltung integrieren 2. Bei Kunststoffteilen: Entlüftungsrippen oder Pins vorsehen 3. Für Gehäuse: Druckausgleichselemente (z. B. Membranen) einbauen 4. In der FEM-Simulation: Druckverteilung berücksichtigen 5. Design stets mit Fertigungs- & Lackierprozess abstimmen
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💡 Fazit: 👉 Luft ist nicht sichtbar – aber ihr Verhalten entscheidet über Qualität. Wer Entlüftung ignoriert, designt mit Risiko.
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💬 Schon mal erlebt, dass Bauteile „von selbst“ versagt haben – nur weil Luft nicht entweichen konnte?
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