„Warum erfahrene Produktentwickler häufiger über Annahmen als über Lösungen sprechen.“
- Konrad Walz

- Jun 15
- 1 min read
„Warum erfahrene Produktentwickler häufiger über Annahmen als über Lösungen sprechen.“"
In vielen Meetings werden Lösungen präsentiert.
👉 Neues Konzept.
👉 Neue Baugruppe.
👉 Neue Funktion.
👉 Neue Technologie.
Das Problem:
Jede Lösung basiert auf Annahmen.
Und genau dort entstehen die meisten Risiken.
Das Faszinierende:
Eine Lösung kann technisch perfekt sein.
Sauber konstruiert.
Sauber berechnet.
Sauber dokumentiert.
Und trotzdem scheitern.
Nicht wegen der Konstruktion.
Sondern wegen einer einzigen falschen Annahme.
👉 Der Kunde nutzt das Produkt anders.
👉 Die Last ist höher als erwartet.
👉 Die Umgebung ist aggressiver.
👉 Die Lebensdauer wurde unterschätzt.
👉 Die Anforderungen haben sich verändert.
Deshalb interessieren sich erfahrene Produktentwickler häufig weniger für die Lösung selbst.
Sondern für die Grundlagen der Lösung.
👉 Was nehmen wir an?
👉 Woher wissen wir das?
👉 Welche Daten belegen das?
👉 Was passiert, wenn wir falsch liegen?
Denn dort entscheidet sich,
wie robust eine Entscheidung wirklich ist.
💡 Fazit:
Viele technische Probleme entstehen nicht durch schlechte Lösungen.
Sie entstehen durch ungeprüfte Annahmen.
Und genau deshalb beginnt gutes Engineering oft nicht mit einer Idee.
Sondern mit der Frage:
👉 Was glauben wir zu wissen?
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