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„Warum erfahrene Produktentwickler häufiger über Annahmen als über Lösungen sprechen.“

„Warum erfahrene Produktentwickler häufiger über Annahmen als über Lösungen sprechen.“"

In vielen Meetings werden Lösungen präsentiert.

👉 Neues Konzept.

👉 Neue Baugruppe.

👉 Neue Funktion.

👉 Neue Technologie.

Das Problem:

Jede Lösung basiert auf Annahmen.

Und genau dort entstehen die meisten Risiken.

Das Faszinierende:

Eine Lösung kann technisch perfekt sein.

Sauber konstruiert.

Sauber berechnet.

Sauber dokumentiert.

Und trotzdem scheitern.

Nicht wegen der Konstruktion.

Sondern wegen einer einzigen falschen Annahme.

👉 Der Kunde nutzt das Produkt anders.

👉 Die Last ist höher als erwartet.

👉 Die Umgebung ist aggressiver.

👉 Die Lebensdauer wurde unterschätzt.

👉 Die Anforderungen haben sich verändert.

Deshalb interessieren sich erfahrene Produktentwickler häufig weniger für die Lösung selbst.

Sondern für die Grundlagen der Lösung.

👉 Was nehmen wir an?

👉 Woher wissen wir das?

👉 Welche Daten belegen das?

👉 Was passiert, wenn wir falsch liegen?

Denn dort entscheidet sich,

wie robust eine Entscheidung wirklich ist.

💡 Fazit:

Viele technische Probleme entstehen nicht durch schlechte Lösungen.

Sie entstehen durch ungeprüfte Annahmen.

Und genau deshalb beginnt gutes Engineering oft nicht mit einer Idee.

Sondern mit der Frage:

👉 Was glauben wir zu wissen?

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