Warum der Werkstoff nicht das letzte Häkchen in der CAD-Liste sein sollte.
- Konrad Walz

- Sep 16, 2025
- 1 min read
Warum der Werkstoff nicht das letzte Häkchen in der CAD-Liste sein sollte."
⸻
In vielen Entwicklungsprozessen wird der Werkstoff fast beiläufig ausgewählt: “Alu passt schon”, “Plastik reicht”, “Stahl hält alles aus.”
Doch genau hier passieren die teuersten Fehler – unsichtbar im CAD, aber fatal in der Realität.
⸻
Die Materialwahl beeinflusst: • Steifigkeit und Belastbarkeit • Temperaturverhalten und Alterung • Gewicht und Montage • Korrosionsverhalten • Kosten in Beschaffung und Bearbeitung • Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit • Optik, Haptik, Akustik
⸻
Ein falscher Werkstoff kann alles ruinieren: Risse durch Kerbempfindlichkeit. Verzug durch Feuchteaufnahme. Brüche bei Crashs. Versagen bei Wärme. Oder: das Bauteil ist einfach nicht fertigbar – obwohl es im CAD perfekt aussieht.
⸻
Materialwahl ist Design. Ein Designer, der den Werkstoff nicht versteht, baut in die Leere. Ein Ingenieur, der Materialverhalten ignoriert, entwickelt Risiken. Und ein Startup, das Materialkosten unterschätzt, gefährdet seine Skalierung.
⸻
💡 Fazit: Der Werkstoff ist kein Detail. Er ist ein strategischer Hebel für Performance, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Wer ihn richtig wählt, baut Produkte mit Zukunft.
Comments