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Sieht gut aus im CAD – aber dann fragt die Fertigung: Mit welchem Fräser denn bitte?“

Sieht gut aus im CAD – aber dann fragt die Fertigung: Mit welchem Fräser denn bitte?“"

🧠 In der Konstruktion von Frästeilen schleichen sich oft Designfehler ein, die in der Praxis kaum oder nur teuer umzusetzen sind.

👉 Besonders bei Innenradien, Hinterschnitten oder tiefen Taschen geht der Ärger los – weil man beim Modellieren nicht in Fertigungsschritten denkt.

❌ Typische Fehler bei Frästeilen im CAD: • Innenradien zu klein → kein Standardfräser passt • Tiefe Taschen mit zu kleinen Eckenradien → Werkzeugbruchgefahr • Scharfe Geometrien → aufwendig nachzuarbeiten • Viel zu enge Toleranzen → unnötig teuer • Hinterschnitte nicht markiert → CAM-Problem oder Spezialwerkzeug nötig • Kein Platz für Spannmittel / Halter → Fertigung unmöglich

✅ Besser konstruieren – so geht’s: 1. Innenradien ≥ Werkzeugdurchmesser / 2 → Standardfräser bevorzugen 2. Bei tiefen Taschen: Eckausläufe oder Entlastungsnuten einplanen 3. Nutze konstante Wandstärken für bessere Frässtrategie 4. Toleranzen nur da, wo es technisch notwendig ist 5. Werkstückspannungen bedenken → kein Frästeil ohne Aufspannplan 6. Komplexe Geometrien vorab mit Fertiger klären → z. B. 5-Achs-Maschine?

💡 Fazit: 👉 Gute Fräskonstruktion beginnt mit Verständnis für Werkzeuge und Abläufe. Das CAD-Modell ist nur die halbe Wahrheit – die andere ist: Span, Werkzeug, Zeit, Geld.

💬 Welche Geometrie hat dir beim Fräsen schon mal richtig Probleme gemacht?

 
 
 

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