Kerben sind keine Fehler – wenn du sie richtig berechnest.“
- Konrad Walz

- Aug 20, 2025
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Kerben sind keine Fehler – wenn du sie richtig berechnest.“"
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📐 Viele Bauteile müssen Kerben haben: • Nuten • Absätze • Einstiche • Bohrungen • Übergänge von Welle zu Lager
➡️ Diese Geometrien erzeugen lokal Spannungsspitzen. Und genau hier setzt die Kerbwirkungszahl β an.
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🧠 Was ist β? • Maß für die Erhöhung der lokalen Spannung durch eine geometrische Unregelmäßigkeit • β = σlokal / σnominal • Einflussfaktoren: 🔹 Kerbradius 🔹 Übergangsverhältnis (r/d) 🔹 Werkstoff (empfindlich oder unempfindlich) 🔹 Oberflächenzustand (→ siehe vorheriger Post)
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📊 Auswirkung auf die Dauerfestigkeit: • Erhöhtes β ⇒ reduzierte Dauerfestigkeit σD • Gilt vor allem bei Wechsel- oder Schwellbelastung • Anwendung z. B. bei Wellenberechnung nach DIN 743 • In FEM: oft unterschätzt, weil Meshfeinheit Spannungen glättet
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🛠️ Praxis-Tipp: ✅ Immer Radien an Übergängen verwenden ✅ Bei kritischen Zonen gezielt kerbschonend konstruieren ✅ Kugelstrahlen oder Randschichthärten → reduziert Kerbempfindlichkeit ✅ β als Faktor in Dauerfestigkeitsnachweisen konsequent einrechnen
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💡 Fazit: Kerben sind kein Problem – solange du ihre Wirkung kennst, verstehst und absicherst.
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💬 Nutzt ihr in euren Projekten noch manuelle Berechnung nach DIN 743 – oder voll FEM-basiert?
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