Gedruckt ist nicht geprüft – wo ist dein Maßprotokoll?“
- Konrad Walz

- Aug 21, 2025
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Gedruckt ist nicht geprüft – wo ist dein Maßprotokoll?“"
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🧩 Die additive Fertigung bringt Geschwindigkeit und Geometriefreiheit – aber: Viele Vorrichtungen werden gedruckt, montiert – und sofort benutzt.
❗ Problem: Ohne Funktionsprüfung und Maßvalidierung kann das zum Fiasko führen. Gerade bei Passungen, Prüflehren oder Bohrbild-Führungen ist Abweichung = Ausschuss.
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🧪 Häufige Risiken ohne QS: • Maßabweichungen durch Schrumpfung (Material- & Druckverfahrensabhängig) • Warping bei FDM → Positionsfehler • Schichtlagenversatz → Passungen nicht maßhaltig • Oberflächentoleranzen zu rau für Funktion
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✅ Validierungsmethoden: 1. 3D-Scan & Soll-Ist-Vergleich → z. B. mit Creaform, GOM, Artec → Ideal für komplexe Geometrien 2. Klassische Koordinatenmesstechnik (CMM) → Für Funktionsflächen, Passbohrungen, Distanzen 3. Funktionsprüfung gegen Referenzbauteil → z. B. Testmontage, Kraftmessung, Verschiebespiel 4. Druckbegleitende Kalibrierbauteile → zum Prüfen von Toleranzverhalten bei bestimmten Druckeinstellungen
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📐 Beispiel:
Gedruckte Prüflehre für Bohrbild auf Alu-Druckguss → Ohne Korrektur: Ø6,00 mm Bohrung → gemessen Ø5,86 mm → Nach QS: Skalierung angepasst, neues STL → 100 % Maßhaltigkeit
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💡 Fazit: Additiv gefertigte Vorrichtungen brauchen genauso QS wie Frästeile. 👉 Wer am Prüfprozess spart, zahlt doppelt – mit Ausschuss, Fehlmontage oder Rework.
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💬 Wie stellt ihr die Maßhaltigkeit eurer 3D-gedruckten Spannmittel sicher?
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