top of page

Gedruckt ist nicht geprüft – wo ist dein Maßprotokoll?“

Gedruckt ist nicht geprüft – wo ist dein Maßprotokoll?“"

🧩 Die additive Fertigung bringt Geschwindigkeit und Geometriefreiheit – aber: Viele Vorrichtungen werden gedruckt, montiert – und sofort benutzt.

❗ Problem: Ohne Funktionsprüfung und Maßvalidierung kann das zum Fiasko führen. Gerade bei Passungen, Prüflehren oder Bohrbild-Führungen ist Abweichung = Ausschuss.

🧪 Häufige Risiken ohne QS: • Maßabweichungen durch Schrumpfung (Material- & Druckverfahrensabhängig) • Warping bei FDM → Positionsfehler • Schichtlagenversatz → Passungen nicht maßhaltig • Oberflächentoleranzen zu rau für Funktion

✅ Validierungsmethoden: 1. 3D-Scan & Soll-Ist-Vergleich → z. B. mit Creaform, GOM, Artec → Ideal für komplexe Geometrien 2. Klassische Koordinatenmesstechnik (CMM) → Für Funktionsflächen, Passbohrungen, Distanzen 3. Funktionsprüfung gegen Referenzbauteil → z. B. Testmontage, Kraftmessung, Verschiebespiel 4. Druckbegleitende Kalibrierbauteile → zum Prüfen von Toleranzverhalten bei bestimmten Druckeinstellungen

📐 Beispiel:

Gedruckte Prüflehre für Bohrbild auf Alu-Druckguss → Ohne Korrektur: Ø6,00 mm Bohrung → gemessen Ø5,86 mm → Nach QS: Skalierung angepasst, neues STL → 100 % Maßhaltigkeit

💡 Fazit: Additiv gefertigte Vorrichtungen brauchen genauso QS wie Frästeile. 👉 Wer am Prüfprozess spart, zahlt doppelt – mit Ausschuss, Fehlmontage oder Rework.

💬 Wie stellt ihr die Maßhaltigkeit eurer 3D-gedruckten Spannmittel sicher?

 
 
 

Recent Posts

See All

Comments

Rated 0 out of 5 stars.
No ratings yet

Add a rating
bottom of page