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Wenn sich Struktur und Temperatur nicht vertragen: Thermomechanische FEA richtig nutzen.“

Wenn sich Struktur und Temperatur nicht vertragen: Thermomechanische FEA richtig nutzen.“"

🧠 Die meisten FEA-Analysen bleiben rein mechanisch. Doch viele reale Bauteile erleben nicht nur Kräfte – sondern auch Temperaturfelder, thermische Dehnung, Materialwandlung.

Und genau da versagen einfache Modelle.

🔥 Thermomechanische FEA – was heißt das?

👉 Eine gekoppelte Simulation, die Wärmeeintrag, Temperaturverteilung und daraus resultierende Spannungen/Verformungen gemeinsam betrachtet.

Typische Szenarien: • Bremsscheiben bei Dauerbelastung • Turbinenbauteile mit Temperaturgradienten • Elektronikkomponenten mit Hotspots • Schweißnähte und deren Abkühlverzug • Spritzgussformen mit wiederkehrendem Zyklusbetrieb

🧩 Herausforderungen in der Umsetzung: • Materialdaten temperaturabhängig erfassen (E-Modul, α, σy) • Temperatur-Zeit-Verläufe korrekt einbinden (Transient, Stationär) • Nichtlineare Kontakte berücksichtigen (z. B. thermischer Spalt) • Gekoppelte Solver nutzen (thermisch + mechanisch) • Übergangswiderstände & Konvektion modellieren

✅ Beispiel:

Ein Aluminiumgehäuse mit innenliegendem Heizelement: • Temperaturfeld erzeugt ungleichmäßige Ausdehnung • Zugspannungen an Befestigungen → Rissbildung bei Dauerbetrieb • Erst die gekoppelten Ergebnisse zeigen: → Einbauposition & Kühlrippenführung ändern = Spannungsreduzierung um 40 %

💡 Fazit: 👉 Wer Temperatur ignoriert, rechnet an der Realität vorbei. Thermomechanische Kopplung ist Pflicht, wenn’s heiß wird.

💬 Schon mal erlebt, dass Temperaturspannungen die Ursache für Versagen waren – obwohl alles “mechanisch hielt”?

 
 
 

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