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„Warum viele Ingenieure irgendwann lernen, dass Geschwindigkeit teuer ist.“

„Warum viele Ingenieure irgendwann lernen, dass Geschwindigkeit teuer ist.“"

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Nicht die Geschwindigkeit der Maschine.

Die Geschwindigkeit der Entwicklung.

Das Problem:

Jedes Projekt hat irgendwann diesen Moment.

👉 “Wir müssen schneller werden.”

Klingt vernünftig.

Ist oft gefährlich.

🧠 Denn Geschwindigkeit kostet.

Manchmal Geld.

Manchmal Qualität.

Manchmal beides.

Typische Folgen von zu viel Eile:

❌ Weniger Tests

❌ Weniger Prototypen

❌ Weniger Rückfragen

❌ Mehr Annahmen

❌ Mehr Nacharbeit

Und genau dort entsteht das Paradoxon.

Viele Projekte werden langsamer,

weil man versucht hat,

sie schneller zu machen.

Denn Fehler verschwinden nicht.

Sie verschieben sich nur.

Von der Entwicklung

in die Fertigung.

Von der Fertigung

zum Kunden.

Und dort werden sie meistens deutlich teurer.

Das Faszinierende:

Erfahrene Ingenieure arbeiten oft ruhiger als Anfänger.

Nicht weil sie langsamer sind.

Sondern weil sie wissen,

welche Schritte man nicht überspringen darf.

💡 Fazit:

Schnelle Entwicklung bedeutet nicht,

möglichst viele Schritte auszulassen.

Schnelle Entwicklung bedeutet,

die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu machen.

Und genau deshalb wirken erfahrene Produktentwickler oft entspannter als alle anderen.

💬 Welche Abkürzung hat euch in einem Projekt später die meiste Nacharbeit verursacht?

 
 
 

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