„Warum viele Ingenieure irgendwann lernen, dass Geschwindigkeit teuer ist.“
- Konrad Walz

- Jun 8
- 1 min read
„Warum viele Ingenieure irgendwann lernen, dass Geschwindigkeit teuer ist.“"
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Nicht die Geschwindigkeit der Maschine.
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Die Geschwindigkeit der Entwicklung.
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Das Problem:
Jedes Projekt hat irgendwann diesen Moment.
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👉 “Wir müssen schneller werden.”
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Klingt vernünftig.
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Ist oft gefährlich.
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🧠 Denn Geschwindigkeit kostet.
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Manchmal Geld.
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Manchmal Qualität.
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Manchmal beides.
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Typische Folgen von zu viel Eile:
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❌ Weniger Tests
❌ Weniger Prototypen
❌ Weniger Rückfragen
❌ Mehr Annahmen
❌ Mehr Nacharbeit
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Und genau dort entsteht das Paradoxon.
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Viele Projekte werden langsamer,
weil man versucht hat,
sie schneller zu machen.
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Denn Fehler verschwinden nicht.
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Sie verschieben sich nur.
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Von der Entwicklung
in die Fertigung.
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Von der Fertigung
zum Kunden.
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Und dort werden sie meistens deutlich teurer.
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Das Faszinierende:
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Erfahrene Ingenieure arbeiten oft ruhiger als Anfänger.
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Nicht weil sie langsamer sind.
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Sondern weil sie wissen,
welche Schritte man nicht überspringen darf.
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💡 Fazit:
Schnelle Entwicklung bedeutet nicht,
möglichst viele Schritte auszulassen.
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Schnelle Entwicklung bedeutet,
die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu machen.
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Und genau deshalb wirken erfahrene Produktentwickler oft entspannter als alle anderen.
💬 Welche Abkürzung hat euch in einem Projekt später die meiste Nacharbeit verursacht?
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