„Warum viele Ingenieure die Fertigungskosten verdoppeln, ohne es zu merken.“
- Konrad Walz

- Jun 10
- 1 min read
„Warum viele Ingenieure die Fertigungskosten verdoppeln, ohne es zu merken.“"
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Eine neue Konstruktion entsteht.
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Alles sieht gut aus.
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Die Funktion stimmt.
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Die Festigkeit stimmt.
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🧠 Und trotzdem wird das Produkt unnötig teuer.
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Warum?
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Weil viele Kosten nicht in der Fertigung entstehen.
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Sondern in der Konstruktion.
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Das Problem:
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Jede zusätzliche Anforderung kostet Geld.
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Eine engere Toleranz.
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Eine zusätzliche Bearbeitung.
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Eine Sonderkontur.
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Eine spezielle Oberfläche.
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Ein Sonderwerkstoff.
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Einzeln betrachtet:
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Kein Problem.
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Zusammen betrachtet:
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Ein Kostenproblem.
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Das Faszinierende:
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Viele Konstrukteure fragen:
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👉 Ist das technisch möglich?
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Erfahrene Konstrukteure fragen zusätzlich:
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👉 Ist das wirtschaftlich sinnvoll?
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Denn die technisch beste Lösung
ist nicht automatisch die beste Lösung.
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Deshalb beschäftigen sich gute Entwickler früh mit:
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✅ Fertigungsverfahren
✅ Toleranzen
✅ Bearbeitungszeiten
✅ Standardteilen
✅ Montagekosten
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Noch bevor das Produkt freigegeben wird.
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Denn jede unnötige Komplexität
wird später tausendfach bezahlt.
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Bei jedem einzelnen Bauteil.
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Bei jeder einzelnen Montage.
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Bei jeder einzelnen Bestellung.
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💡 Fazit:
Viele Produkte werden nicht in der Fertigung teuer.
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Sie werden in der Konstruktion teuer gemacht.
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Und genau deshalb beginnt Kostenoptimierung häufig lange vor der ersten Maschine.
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💬 Welche kleine Konstruktionsentscheidung hat bei euch überraschend hohe Kosten verursacht?
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