😄 Warum manche Vergleiche so merkwürdig sind?
- Konrad Walz

- Jun 19
- 1 min read
😄 Warum manche Vergleiche so merkwürdig sind?"
Eine Beobachtung.
Stell dir vor:
Ein 60-jähriger Unternehmer vergleicht sich ständig mit einem 21-Jährigen.
Klingt erstmal normal.
Das Problem:
Der Vergleich findet nur in den Kategorien statt, die ihm passen.
👉 Umsatz.
👉 Berufsjahre.
👉 Vermögen.
👉 Unternehmensgröße.
Dort wird verglichen.
Dort wird bewertet.
Dort wird gepunktet.
😄
Was dabei oft ausgeblendet wird:
Der 21-Jährige trainiert seit vier Jahren nahezu täglich.
Ist fit.
Kann boxen.
Kann kämpfen.
Hat Energie ohne Ende.
Hat Erfahrungen gemacht, die der andere vielleicht nie gemacht hat.
Hat ein Leben aufgebaut, das nach seinen eigenen Vorstellungen funktioniert.
Plötzlich zählen diese Kategorien nicht mehr.
Komisch, oder?
😄
Das Faszinierende:
Menschen vergleichen selten objektiv.
Sie vergleichen dort, wo ihr Ego die höchste Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg hat.
Und ignorieren die Bereiche, in denen sie selbst schlechter abschneiden würden.
Deshalb wirken manche Abwertungen so durchschaubar.
👉 Du bist noch jung.
👉 Das lernst du noch.
👉 Warte mal ab.
👉 Du verstehst das noch nicht.
Oft steckt dahinter keine Weisheit.
Sondern die Verteidigung eines Selbstbildes.
😄
Denn ein ehrlicher Vergleich würde bedeuten:
Jeder Mensch hat Bereiche, in denen er stärker ist.
Und Bereiche, in denen er schwächer ist.
Genau deshalb sind echte Vergleiche meist sinnlos.
Das Leben ist kein Tabellenblatt.
Es gibt keine Gesamtsieger.
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Wo beobachtet ihr am häufigsten, dass Menschen nur die Kategorien auswählen, in denen sie selbst gut aussehen?
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