đď¸ Warum man nicht der Beste sein muss, um wertvoll zu sein?
- Konrad Walz

- Jun 19
- 2 min read
đď¸ Warum man nicht der Beste sein muss, um wertvoll zu sein?"
Eine Beobachtung.
đ
Auf LinkedIn passiert etwas Lustiges.
Du schreibst einen Beitrag.
100.000 Menschen verstehen ihn.
Dann kommt jemand und sagt:
đ Das ist aber nicht präzise genug.
đ Das ist zu vereinfacht.
đ Technisch nicht vollständig.
đ Da fehlen noch 17 Sonderfälle.
đ
Das Faszinierende:
Wenn man dann auf dessen Inhalte schaut, findet man oft Beiträge, die nur fßnf Menschen verstehen.
Und genau darauf ist er stolz.
NatĂźrlich darf man fachlich tief gehen.
Keine Frage.
Aber Wissen hat nur dann einen Wert, wenn Menschen es aufnehmen kĂśnnen.
đ
Es erinnert mich an ein altes Sprichwort:
đ Im Land der Blinden ist der Einäugige KĂśnig.
Nicht weil er perfekt ist.
Sondern weil er etwas sieht, das andere noch nicht sehen.
Und genau so funktioniert Lernen.
Du musst nicht der Beste der Welt sein.
Du musst nur jemandem einen Schritt voraus sein.
đ
Sonst dĂźrfte es nach dieser Logik:
đ keine Fahrschulen geben
đ keine Kampfsportschulen geben
đ keine Nachhilfe geben
đ keine Trainer geben
Denn irgendwo gibt es immer jemanden, der besser ist.
Immer.
đ
Das Spannende ist:
Menschen lernen selten vom Weltbesten.
Sie lernen oft von jemandem, der dort ist, wo sie selbst in ein oder zwei Jahren sein mĂśchten.
Und genau deshalb braucht die Welt nicht nur Genies.
Sondern Menschen, die Wissen verständlich weitergeben kÜnnen.
đ
Was ist wichtiger?
đ§ Das meiste Wissen zu haben
oder
đ˘ Wissen so zu erklären, dass andere etwas damit anfangen kĂśnnen?
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