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⚙️ Warum gute Konstrukteure in Funktionen denken und nicht in Bauteilen

⚙️ Warum gute Konstrukteure in Funktionen denken und nicht in Bauteilen"

Eine Beobachtung.

😄

Wenn man jungen Konstrukteuren eine Aufgabe gibt, hört man oft:

👉 Wir brauchen eine Welle.

👉 Wir brauchen ein Lager.

👉 Wir brauchen einen Motor.

👉 Wir brauchen einen Sensor.

😄

Erfahrene Entwickler stellen zuerst eine andere Frage:

👉 Was muss eigentlich passieren?

Und genau dort beginnt der Unterschied.

😄

Denn der Kunde kauft keinen Sensor.

Der Kunde kauft Sicherheit.

Der Kunde kauft keine Welle.

Der Kunde kauft Bewegung.

Der Kunde kauft kein Lager.

Der Kunde kauft Zuverlässigkeit.

😄

Das Faszinierende:

Sobald man in Funktionen denkt, verschwinden plötzlich viele Bauteile.

Viele Kosten.

Viele Probleme.

Viele Zeichnungen.

😄

Eine meiner Lieblingsfragen in Entwicklungsprojekten lautet:

👉 Brauchen wir dieses Bauteil wirklich?

Oder kompensiert es nur einen Fehler eines anderen Bauteils?

😄

Und erstaunlich oft lautet die Antwort:

Das Teil existiert nur, weil ein anderes Teil schlecht konstruiert wurde.

Dann wird aus Engineering plötzlich Archäologie.

Man gräbt sich durch Jahre alter Konstruktionen und fragt sich:

👉 Warum ist das überhaupt da?

😄

Die besten Produkte wirken deshalb oft unglaublich simpel.

Nicht weil sie simpel entwickelt wurden.

Sondern weil jemand den Mut hatte, Komplexität konsequent zu entfernen.

👇

Was war das größte Bauteil oder die größte Baugruppe, die ihr jemals komplett aus einer Konstruktion entfernt habt?

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