⚙️ Warum gute Konstrukteure in Funktionen denken und nicht in Bauteilen
- Konrad Walz

- Jun 20
- 1 min read
⚙️ Warum gute Konstrukteure in Funktionen denken und nicht in Bauteilen"
Eine Beobachtung.
😄
Wenn man jungen Konstrukteuren eine Aufgabe gibt, hört man oft:
👉 Wir brauchen eine Welle.
👉 Wir brauchen ein Lager.
👉 Wir brauchen einen Motor.
👉 Wir brauchen einen Sensor.
😄
Erfahrene Entwickler stellen zuerst eine andere Frage:
👉 Was muss eigentlich passieren?
Und genau dort beginnt der Unterschied.
😄
Denn der Kunde kauft keinen Sensor.
Der Kunde kauft Sicherheit.
Der Kunde kauft keine Welle.
Der Kunde kauft Bewegung.
Der Kunde kauft kein Lager.
Der Kunde kauft Zuverlässigkeit.
😄
Das Faszinierende:
Sobald man in Funktionen denkt, verschwinden plötzlich viele Bauteile.
Viele Kosten.
Viele Probleme.
Viele Zeichnungen.
😄
Eine meiner Lieblingsfragen in Entwicklungsprojekten lautet:
👉 Brauchen wir dieses Bauteil wirklich?
Oder kompensiert es nur einen Fehler eines anderen Bauteils?
😄
Und erstaunlich oft lautet die Antwort:
Das Teil existiert nur, weil ein anderes Teil schlecht konstruiert wurde.
Dann wird aus Engineering plötzlich Archäologie.
Man gräbt sich durch Jahre alter Konstruktionen und fragt sich:
👉 Warum ist das überhaupt da?
😄
Die besten Produkte wirken deshalb oft unglaublich simpel.
Nicht weil sie simpel entwickelt wurden.
Sondern weil jemand den Mut hatte, Komplexität konsequent zu entfernen.
👇
Was war das größte Bauteil oder die größte Baugruppe, die ihr jemals komplett aus einer Konstruktion entfernt habt?
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