„Warum die meisten schlechten Produkte nicht an der Technik scheitern.“
- Konrad Walz

- Jun 7
- 1 min read
„Warum die meisten schlechten Produkte nicht an der Technik scheitern.“"
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Als technischer Produktdesigner denkt man oft zuerst an:
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👉 Festigkeit.
👉 Toleranzen.
👉 Werkstoffe.
👉 Fertigung.
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Alles wichtig.
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Aber viele Produkte scheitern an etwas ganz anderem.
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An ihrer Bedienung.
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Typische Beispiele:
• Die Funktion ist nicht verständlich.
• Der Nutzer macht regelmäßig Fehler.
• Die Bedienung wirkt kompliziert.
• Wichtige Informationen fehlen.
• Das Produkt erklärt sich nicht selbst.
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Das Problem:
Ingenieure kennen ihr Produkt.
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Kunden nicht.
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Die Folgen:
❌ Fehlbedienung
❌ Reklamationen
❌ Frustration
❌ Schlechte Bewertungen
❌ Hohe Supportkosten
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✅ Gute Produktdesigner fragen deshalb:
1. Versteht ein neuer Nutzer das Produkt sofort? 2. Welche Fehler sind wahrscheinlich? 3. Welche Funktionen werden nie genutzt? 4. Welche Schritte erzeugen Unsicherheit? 5. Wo entsteht Verwirrung? 6. Muss etwas erklärt werden, das sich eigentlich selbst erklären sollte?
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🧠 Das Interessante:
Viele Nutzer lesen keine Anleitung.
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Und genau deshalb muss gutes Design kommunizieren können.
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Durch:
• Form
• Position
• Material
• Haptik
• Proportion
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Denn die beste Anleitung ist oft die,
die niemals geschrieben werden muss.
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💡 Fazit:
Ein Produkt ist nicht gut,
wenn der Entwickler es versteht.
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Ein Produkt ist gut,
wenn der Nutzer es intuitiv versteht.
Und genau dort treffen Engineering und Design aufeinander.
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