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Warum ±0,01 mm nicht gleich Qualität bedeutet.“

Warum ±0,01 mm nicht gleich Qualität bedeutet.“"

📏 „Einfach alles auf ±0,01 mm tolerieren – dann passt’s.“ 🛠 Klingt sicher. Ist es aber nicht.

👉 Was viele vergessen: Enge Toleranzen sind kein Qualitätsmerkmal – sie sind ein Kostenfaktor.

❗ Häufige Missverständnisse: • „Je enger die Toleranz, desto besser die Passung.“ • „Die CNC kann das doch locker halten.“ • „±0,01 mm = hohe Qualität“ • „Lieber auf Nummer sicher gehen.“

➡️ Realität: • Teurer • Aufwändiger zu prüfen • Teilweise nicht notwendig • Führt zu unnötigem Ausschuss

✅ Wie du besser tolerierst: 1. Funktionsmaße analysieren → Nur dort enge Toleranzen, wo technisch nötig 2. Toleranzen mit Fertiger abstimmen → Was ist wirtschaftlich und reproduzierbar? 3. Bezüge setzen, statt willkürlich tolerieren → Geometrie kontrolliert führen 4. IT-Werte & Passungssysteme nutzen → Technische Toleranz statt Bauchgefühl 5. Funktionstests vor Serienfreigabe durchführen

💡 Fazit:

Toleranzen sind ein Werkzeug – kein Sicherheitsnetz. Wer alles gleich eng toleriert, verschwendet Zeit, Geld und Vertrauen.

👉 Konstruiere gezielt – nicht ängstlich.

💬 Wie geht ihr mit Toleranzvorgaben in eurem Team um? Gibt’s eine klare Regel – oder Bauchgefühl?

 
 
 

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