Seigerungen: Wenn das CAD-Modell die Gussform anpassen muss“
- Konrad Walz

- Aug 14, 2025
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Seigerungen: Wenn das CAD-Modell die Gussform anpassen muss“"
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🖥️ Im CAD sieht jedes Bauteil gleich perfekt aus – aber in der Realität bestimmt die Metallurgie oft, ob eine Konstruktion so überhaupt sinnvoll gefertigt werden kann.
Mikro- und Makroseigerungen entstehen beim Erstarren von Guss- oder Schmiedeteilen, weil sich Legierungselemente ungleichmäßig im Werkstoff verteilen. Das führt zu Bereichen mit unterschiedlicher Festigkeit oder Zähigkeit – kritisch bei sicherheitsrelevanten Teilen.
💡 Warum das CAD beeinflusst: Wenn die Werkstoffprüfung Seigerungen zeigt, muss oft die Gussform angepasst werden: • Geometrieänderungen, um Erstarrungsrichtung zu optimieren • Zusätzliche Speiser oder Kühlkanäle • Vermeidung von kritischen Querschnitten an seigerungsanfälligen Stellen • Teilweise komplette Neupositionierung im Formkasten
Praxisbeispiel: Ein Großgussteil für den Maschinenbau bestand die Ultraschallprüfung nicht – Ursache: Makroseigerung im Hauptquerschnitt. Lösung: Anpassung der Gussform und Simulation der Erstarrung im CAD → fehlerfreie Fertigung.
Fazit: CAD ist nicht nur Geometrie. Wer Gussbauteile konstruiert, muss Werkstoffverhalten und Erstarrung von Anfang an in die Formgestaltung einbeziehen.
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💬 Habt ihr schon mal ein CAD-Design geändert, nur um Seigerungen zu vermeiden?
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