Risse entstehen nicht in der FEM – sondern in deinem Modell.“
- Konrad Walz

- Aug 30, 2025
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Risse entstehen nicht in der FEM – sondern in deinem Modell.“"
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🧠 Wer konstruiert, denkt oft in Volumen, Maßen und Funktion – aber selten in Spannungen und Kerbwirkungen. Dabei entstehen viele spätere Schäden genau dort: An scharfen Ecken, abrupten Übergängen und unnötigen Kanten.
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❌ Typische Konstruktionsfehler mit Spannungsspitzen: • Scharfe Innenkanten → hohe Spannungskonzentration • Plötzliche Querschnittsänderung → Lasteinleitung zu abrupt • Bohrungen nahe Kanten → kein Spannungsverlauf möglich • Kanten in Wechselbelastung → Rissinitiierung wahrscheinlich • Keine Fillets / Radien → fehleranfällig bei Guss, Fräsung oder Schmiedung
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✅ So minimierst du Spannungsspitzen bereits im CAD: 1. Radien an allen Innenkanten – mind. 0,5–2 mm (je nach Fertigung) 2. Sanfte Übergänge zwischen Profilen – z. B. durch Ausrundungen 3. Bei Bohrungen: min. 2× Bohrungsdurchmesser Abstand zur Außenkante 4. Lasteinleitung über größere Flächen statt punktuell 5. In FEM: Spannungs-Hotspots ernst nehmen → nachmodellieren oder anpassen 6. Materialverlauf und Belastung denken – nicht nur Geometrie
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💡 Fazit: 👉 Deine Konstruktion lebt nicht vom CAD-Modell, sondern von realer Beanspruchung. Jede Kante ist ein potenzieller Rissstarter – wenn du nicht dagegen konstruierst.
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💬 Welche Spannungsspitze hat dir schon mal ein Teil zerstört?
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