nn das Bohrbild nach dem Fräsen nicht mehr passt – war’s nicht die Maschine.“
- Konrad Walz

- Aug 21, 2025
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nn das Bohrbild nach dem Fräsen nicht mehr passt – war’s nicht die Maschine.“"
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🔩 Präzise Bohrbilder sind das Rückgrat vieler Baugruppen – für Schrauben, Passstifte, Lager oder Dichtungen. Doch bei dünnwandigen oder ausgesteiften Bauteilen gilt: 👉 Die Bohrung misst zwar „in Toleranz“, aber passt im Einbau trotzdem nicht.
Warum? Weil sich das Bauteil während oder nach der Bearbeitung verformt – und das Bohrbild damit verzogen ist, obwohl jede einzelne Bohrung „OK“ erscheint.
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🔍 Typische Ursachen: • Dünnwandige oder asymmetrische Geometrien • Ausklinkungen oder Rippen, die Materialspannung umlenken • Bohrung vor statt nach Fertigbearbeitung gesetzt • Rückfederung nach Entspannen → Position verschoben
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📏 Typisches Szenario: • Flanschplatte 300x150x10 mm, 6x Bohrungen Ø6 mm für Passstifte → Nach dem Fräsen leicht „verzogen“ → In der Baugruppe: keine Bohrung passt zum Gegenstück
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🛠️ Lösungen:
✅ Bohrungen erst nach vollständiger Formbearbeitung setzen → keine Positionsänderung durch Restverzug
✅ Einspannung möglichst nahe an finalem Zustand → Messung & Fertigung spiegeln Montagezustand
✅ Temperatur und Spannung kontrollieren → besonders bei Alu, Edelstahl oder dünnwandigem Guss
✅ Messen gegen definiertes Bezugssystem → kein Koordinatenursprung „irgendwo“
✅ Simulative Verzugskompensation → CAD leicht angepasst, um real verzogene Endlage zu erreichen
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💡 Fazit: Ein präzises Bohrbild ist nur so gut wie das Bauteil, das es trägt. 👉 Wer Toleranzen einzeln prüft, verliert den Blick für das Ganze. 👉 Wer funktional denkt, bohrt im richtigen Moment – und richtig.
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💬 Wie sichert ihr Bohrbildstabilität bei leichten oder dünnen Teilen?
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