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nn das Bohrbild nach dem Fräsen nicht mehr passt – war’s nicht die Maschine.“

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🔩 Präzise Bohrbilder sind das Rückgrat vieler Baugruppen – für Schrauben, Passstifte, Lager oder Dichtungen. Doch bei dünnwandigen oder ausgesteiften Bauteilen gilt: 👉 Die Bohrung misst zwar „in Toleranz“, aber passt im Einbau trotzdem nicht.

Warum? Weil sich das Bauteil während oder nach der Bearbeitung verformt – und das Bohrbild damit verzogen ist, obwohl jede einzelne Bohrung „OK“ erscheint.

🔍 Typische Ursachen: • Dünnwandige oder asymmetrische Geometrien • Ausklinkungen oder Rippen, die Materialspannung umlenken • Bohrung vor statt nach Fertigbearbeitung gesetzt • Rückfederung nach Entspannen → Position verschoben

📏 Typisches Szenario: • Flanschplatte 300x150x10 mm, 6x Bohrungen Ø6 mm für Passstifte → Nach dem Fräsen leicht „verzogen“ → In der Baugruppe: keine Bohrung passt zum Gegenstück

🛠️ Lösungen:

✅ Bohrungen erst nach vollständiger Formbearbeitung setzen → keine Positionsänderung durch Restverzug

✅ Einspannung möglichst nahe an finalem Zustand → Messung & Fertigung spiegeln Montagezustand

✅ Temperatur und Spannung kontrollieren → besonders bei Alu, Edelstahl oder dünnwandigem Guss

✅ Messen gegen definiertes Bezugssystem → kein Koordinatenursprung „irgendwo“

✅ Simulative Verzugskompensation → CAD leicht angepasst, um real verzogene Endlage zu erreichen

💡 Fazit: Ein präzises Bohrbild ist nur so gut wie das Bauteil, das es trägt. 👉 Wer Toleranzen einzeln prüft, verliert den Blick für das Ganze. 👉 Wer funktional denkt, bohrt im richtigen Moment – und richtig.

💬 Wie sichert ihr Bohrbildstabilität bei leichten oder dünnen Teilen?

 
 
 

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