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Nicht jedes CAD-Modell ist für jede Fertigung geeignet.“

Nicht jedes CAD-Modell ist für jede Fertigung geeignet.“"

🧠 Viele Konstruktionen entstehen „technologieneutral“. Aber: Ein Modell, das gut fräsbar ist, kann beim 3D-Druck massive Probleme verursachen – und umgekehrt.

👉 Wer fertigungsgerecht konstruiert, muss das Produktionsverfahren von Anfang an mitdenken.

🔧 Unterschiede in der Konstruktionslogik:

3D-Druck: • Ideal für komplexe, organische Geometrien • Innenliegende Kanäle möglich • Aber: Stützstrukturen nötig, besonders bei Überhängen • Oberflächen oft rauer, Nachbearbeitung erforderlich • Schichtorientierung beeinflusst Festigkeit

Zerspanung (Fräsen/Drehen): • Bevorzugt klare Kanten, Zugänglichkeit, große Radien • Komplexe Geometrien = teuer oder unmöglich • Hohe Oberflächenqualität direkt erreichbar • Einschränkungen durch Werkzeugweg, Aufspannung, Mindestdurchmesser

✅ Konstruktions-Tipps: • Lege früh fest: Druck oder Zerspanung? • Bei 3D-Druck: Überhänge >45° vermeiden, Ausrichtung planen • Bei Fräsen: Innenradien passend zum Fräserdurchmesser • Kombiniere ggf. beide Verfahren (Hybridteile) • Toleranzen anpassen – 3D-Druck ≠ CNC • Materialverhalten je nach Verfahren beachten (anisotropie!)

💡 Fazit: 👉 CAD ist flexibel – aber die Realität hat Grenzen. Wer das Fertigungsverfahren ignoriert, zahlt später drauf. Fertigungsgerechtes Design beginnt im Kopf, nicht im CAM.

💬 Wann hast du zuletzt ein Modell umkonstruieren müssen, weil die Fertigung nicht passte?

 
 
 

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