„Die meisten Baugruppen werden auf Nennmaße konstruiert.
- Konrad Walz

- Jun 7
- 1 min read
„Die meisten Baugruppen werden auf Nennmaße konstruiert."
Die besten auf Abweichungen.“
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Im CAD ist alles eindeutig.
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👉 100,00 mm sind 100,00 mm.
👉 Die Achsen fluchten perfekt.
👉 Alle Komponenten sitzen exakt.
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Doch die Realität liefert keine Nennmaße.
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Sie liefert Streuungen.
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Typische Beispiele:
• Fertigungstoleranzen
• Temperaturunterschiede
• Materialschwankungen
• Montageabweichungen
• Verschleiß
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Das Problem:
Viele Baugruppen funktionieren nur,
wenn alles ideal läuft.
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Die Realität ist jedoch nie ideal.
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Die Folgen:
❌ Montageprobleme
❌ Nacharbeit
❌ Schwankende Qualität
❌ Höherer Verschleiß
❌ Reklamationen
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✅ Gute Konstrukteure fragen deshalb:
1. Was passiert bei maximaler Abweichung? 2. Welche Toleranzen treffen aufeinander? 3. Wo addieren sich Fehler? 4. Welche Reserven besitzt die Baugruppe? 5. Welche Funktionen sind kritisch? 6. Funktioniert das System auch außerhalb des Nennmaßes?
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🧠 Der Kunde erhält keine CAD-Daten.
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Der Kunde erhält ein reales Produkt.
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Und reale Produkte bestehen aus Abweichungen.
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Deshalb zeigt sich die Qualität einer Baugruppe nicht im Idealzustand.
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Sondern im Umgang mit unvermeidbaren Abweichungen.
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💡 Fazit:
Eine gute Baugruppe funktioniert im Nennmaß.
Eine hervorragende Baugruppe funktioniert auch außerhalb davon.
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💬 Welche Baugruppe hat euch schon einmal gezeigt, dass das Nennmaß in der Praxis die unwichtigste Zahl war?
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