Designänderung nach dem Freeze? So rettest du das Projekt trotzdem.“
- Konrad Walz

- Aug 21, 2025
- 2 min read
Designänderung nach dem Freeze? So rettest du das Projekt trotzdem.“"
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📦 In der Theorie ist nach dem Design Freeze alles klar: 📐 CAD steht, 📄 Zeichnungen sind raus, ⚙️ Lieferant produziert.
Doch dann kommt’s wie so oft in der Praxis: 📉 Kundenfeedback, 🧪 Testversagen, 🔩 oder schlicht: neue Idee → “Wir müssten nochmal was anpassen…”
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😰 Risiko:
Wenn du jetzt „einfach das Modell änderst“ ohne saubere Kommunikation:
🔻 Der Fertiger nutzt eine alte Version 🔻 Die QS prüft nach falschem Maß 🔻 Die Serienproduktion startet mit ungeprüftem Zustand 🔻 Rückverfolgbarkeit geht verloren 🔻 Liefertermine verschieben sich (und dein Kunde flippt aus)
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✅ So gehst du richtig mit späten Änderungen um: 1. Änderung protokollieren & versionieren → Neue Modellversion eindeutig kennzeichnen (z. B. v1.3 → v1.4) 2. Änderung kommunizieren – proaktiv → CAD + Zeichnung + Änderungsvermerk an alle Partner 3. Lieferstopps koordinieren (wenn nötig) → besser 1 Tag Pause als 3 Wochen Ausschuss 4. QS erneut einbinden → prüfen, ob Änderungen neue Toleranzen, Maße oder Montageabläufe beeinflussen 5. Änderung dokumentieren für spätere Serienfreigabe → wichtig für ISO, QM, Investoren oder Skalierung
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📐 Beispiel:
Startup hatte nach Design Freeze eine kleine Nut ergänzt → “nur kosmetisch”
Problem: Fräswerkzeug kollidierte mit angrenzender Wand → 8 Werkstücke unbrauchbar → 1.700 € Verlust, 1 Woche Verzögerung
✅ Seitdem: Änderungsmanagement + Freigabeprozess → Kein einziger Rückläufer mehr
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💡 Fazit: Designänderung ist okay – solange sie strukturiert, dokumentiert und kommuniziert wird.
👉 Späte Änderungen ohne System kosten mehr als das Feature wert ist.
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💬 Wie handhabt ihr Änderungen nach dem Freeze? Gibt’s bei euch einen klaren Ablauf?
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