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Design entscheidet über den Preis – nicht die Produktion.“

Design entscheidet über den Preis – nicht die Produktion.“"

🧠 In vielen Entwicklungsprojekten wird das Bauteil konstruiert – und erst danach fragt jemand: 👉 „Was kostet das eigentlich in Serie?“

Dabei entstehen 70–80 % der späteren Herstellungskosten bereits in der Konstruktion.

💸 Klassische Designentscheidungen mit hohen Kostenfolgen: • Komplexe Geometrien → teure 5-Achs-Bearbeitung • Scharfe Innenradien → Sonderwerkzeuge • Zu enge Toleranzen → erhöhte Prüf- und Ausschusskosten • Bauteil aus Vollmaterial → statt Blechbiegelösung • Guss mit Hinterschnitten → teure Kernzüge oder Schieber

🎯 „Design to Cost“ – was bedeutet das konkret? 1. Konstruktion immer im Fertigungskontext denken 2. Fertigungsprozesse, Werkstoffe und Stückzahl früh abstimmen 3. Toleranzen funktionsgerecht statt reflexartig eng setzen 4. Montage, Prüfaufwand und Lieferkette mitdenken 5. Bereits im CAD: Kostenrelevante Geometrien sichtbar machen

✅ Beispiel:

Ein Halteblech mit gefrästem Winkel kostet in Kleinserie 38 €. Durch Umkonstruktion als Biegeteil + Standardlochbild → 7,20 € in Serie. 👉 Funktion identisch – Preis über 80 % günstiger.

💡 Fazit: Die besten Konstrukteure denken nicht nur an Festigkeit und Design – 👉 sondern auch an Kosten und Serienfähigkeit.

💬 Wie integrierst du Kostenaspekte in deinen Designprozess?

 
 
 

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