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„Des isch au so a Krankheit bei viele Konstrukteure.“

„Des isch au so a Krankheit bei viele Konstrukteure.“"

———

Irgendwo kracht’s.

Bauteil kaputt.

Maschine steht.

Kunde sauer.

Und was passiert?

Sofort kommt einer ums Eck:

👉 Mach mer’s dicker.

🧠 Ja.

Kann mer machen.

Isch halt oft komplett falsch.

Des Problem isch:

Wenn irgendwas versagt,

wird meistens dort repariert,

wo’s sichtbar wird.

Net dort,

wo’s entstanden isch.

Des isch wie wenn’s Wasser durchs Dach tropft

und du stellsch en Eimer drunter.

Der Eimer isch net die Lösung.

Der Eimer isch bloß weniger nass.

In der Konstruktion isch’s genau gleich.

Riss?

Mehr Material.

Lager kaputt?

Größeres Lager.

Schraube locker?

Größere Schraube.

Und sechs Monate später kracht’s wieder.

Einfach an anderer Stelle.

Weil die Ursache immer noch da isch.

Die besten Ingenieure,

die ich kennengelernt hab,

waren net die besten Rechner.

Die waren brutal gut im Fragen stellen.

👉 Warum passiert des überhaupt?

👉 Wo kommt die Last her?

👉 Was hat sich verändert?

👉 Warum genau jetzt?

Weil die Ursache meistens net dort sitzt,

wo’s kaputtgeht.

💡 Fazit:

Mehr Material isch oft die teuerste Art,

nix verstanden zu haben.

Und genau deshalb sollte man manchmal weniger konstruieren

und mehr nachdenken.

💬 Was war bei euch mal die wahre Ursache hinter einem Problem, die anfangs keiner auf dem Schirm hatte?

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