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Das Teil ist kaputt – aber das Modell lebt noch. Und sagt dir, warum.“

Das Teil ist kaputt – aber das Modell lebt noch. Und sagt dir, warum.“"

🧠 Wenn ein Bauteil versagt, landet es oft in der Werkstatt, im Labor oder auf dem Schreibtisch – zerbrochen, verzogen, unbrauchbar.

Doch der wahre Fehler liegt selten im Bruchstück. 👉 Sondern im digitalen Original – dem CAD-Modell.

🔍 Wie kann CAD helfen, wenn das Teil schon versagt hat? • Rekonstruktion der Lastpfade • Nachstellen des Montagezustands vor Bruch • Nachzeichnen von Spannungszonen via FEM • Identifikation von kritischen Querschnitten • Erkennen von Fehlstellen, Kerben oder Schwächungen • Vergleich Ist-Zustand vs. idealisiertes Modell • Rückrechnen von Versagensursachen: Designfehler vs. Fertigungsfehler

✅ Typischer Ablauf bei CAD-gestützter Schadensanalyse: 1. Bauteil scannen oder vermessen (wenn nötig) 2. CAD-Modell importieren oder nachmodellieren 3. Belastung rekonstruieren (statisch, dynamisch, thermisch) 4. FEM-Simulation des Versagensbereichs 5. Schnitt- & Detailansichten der Bruchstelle analysieren 6. Korrelation mit Fotos, Prüfberichten, Anwenderberichten 7. Designentscheidungen kritisch rückverfolgen

⚠️ Typische Ursachen, die im CAD-Modell sichtbar werden: • Scharfkantiger Übergang → Rissbildung • Zu kleine Radien → Kerbwirkung • Exzentrische Krafteinleitung → ungewollter Momentenverlauf • Fehler in der Montagekette → Vorspannung verloren • Bohrung oder Tasche in kritischer Zone übersehen

💡 Fazit: 👉 Die Schadensanalyse endet nicht am gebrochenen Teil – sondern beginnt dort. Und das CAD-Modell ist dein Tatortbericht.

💬 Hast du schon mal eine Schadensursache nachträglich im CAD-Modell nachvollzogen – die vorher niemand gesehen hat?

 
 
 

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