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Bauteilverzug beginnt im CAD – nicht in der Maschine.“

Bauteilverzug beginnt im CAD – nicht in der Maschine.“"

🧠 Viele Probleme beim Fräsen, Gießen oder 3D-Drucken entstehen nicht durch Fertigungsfehler – 👉 sondern durch schlecht geplante Wandstärken im Design.

🔍 Was passiert bei ungleichmäßiger Wandstärke? • Thermische Spannungen → Bauteil „zieht“ sich beim Abkühlen • Unterschiedliche Abkühlraten → Schrumpfung in eine Richtung • Innenzug durch massive Materialkerne → Bauteilverzug • Verwindung beim Entformen oder Aushärten

❌ Typische Designfehler: • Große Wandstärkenunterschiede (z. B. Rippensysteme an dicker Basis) • „Vollmaterial“ statt Hohlräume → unkontrolliertes Schwinden • Scharfkantige Übergänge → Spannungssammler • Kein Materialausgleich bei asymmetrischen Geometrien • Rippen zu dick oder zu nah beieinander → Hot Spots im Guss

✅ Designrichtlinien für verzugsarme Teile: 1. Konstante Wandstärken anstreben (innerhalb ±20 %) 2. Übergänge mit Radien oder Fasen gestalten 3. Hohlräume, Rippen oder Taschen zur Gewichts- und Spannungsreduktion 4. Abkühlrichtung mitdenken – besonders im Spritzguss 5. FEM-Analyse des Spannungsfelds in thermischen Prozessen

💡 Fazit: 👉 Wandstärke ist kein optisches Element – sondern entscheidend für Funktion und Maßhaltigkeit. Wer gleichmäßig designt, bekommt saubere Teile – ohne Nacharbeit.

💬 Schon mal ein Bauteil aus der Maschine genommen – und es war nicht mal annähernd gerade?

 
 
 

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